Hexer-Wiki

Wettlauf mit der Zeit ist eine Hauptquest im ersten Akt von The Witcher 2: Assassins of Kings.

Ablauf[]

Nach dem Kampf in den Ruinen der Elfenbäder kündigt Letho an, dass er sich auf den Weg zu Triss macht, um sich von ihr nach Aedirn teleportieren zu lassen. Je nachdem, auf wessen Seite sich Geralt geschlagen hat, verläuft die weitere Quest etwas anders; der Ausgang ist jedoch der gleiche.

Roche[]

Triss befragt Detmold

Vernon Roche erscheint in den Ruinen, um Geralt zurück nach Flotsam zu begleiten. Iorweth wurde verhaftet, weswegen Bernard Loredo auf dem Marktplatz ein Fest gibt, um den Sieg über seinen verhassten Feind zu feiern. Geralt hat aber keine Zeit zum Feiern, sondern macht sich schnell auf zur Schenke, um sich bei Rittersporn zu erkundigen, wo Triss ist. Dieser hat sie zuletzt bei Sheala gesehen.

In Shealas Zimmer finden die beiden Männer die Spuren eines Kampfes - und ein Loch in der Wand, durch das jemand im Nebenzimmer etwas beobachtet haben könnte. Im benachbarten Zimmer treffen sie auf Derae, die berichtet, dass sie Triss und Cedric durch das Wandloch beobachtet hat. In einer Rückblende unterhält sich Triss über das Megaskop mit Detmold. Dem Spieler stehen drei Möglichkeiten offen, wonach Triss Detmold fragt:

  • Die Königsmorde: Darüber weiß Detmold nichts.
  • Henselts Pläne: Detmold erzählt widerwillig, dass Henselt plant, das Pontartal einzunehmen, um Aedirn als Vasallenstaat zu unterwerfen.
  • Shealas Absichten: Laut Detmold hat sie es auf einen Platz im königlichen Rat abgesehen.

Von Derae erfahren die beiden Männer, dass Garwena in ihrer Kammer verschwunden ist - Geralt kann sie suchen (Quest "Garwenas Verschwinden") oder gleich nach Cedric schauen, der sich blutüberströmt in eine Gasse geschleppt hat.

Iorweth[]

Triss' Gespräch mit Philippa

Hat Geralt Iorweth dessen Säbel gereicht, konnte der Elf entkommen. Er weigert sich aber, Geralt nach Flotsam zu begleiten, weil er die dortige Garnison fürchtet. In diesem Fall herrscht Aufruhr in den Straßen von Flotsam. Geralt macht sich auf den Weg zur Schenke, um nach Rittersporn und Triss zu sehen. In mehreren Fällen wird Geralt Zeuge davon, wie Menschen Anderlinge angreifen - der Hexer kann dazwischengehen (Einschüchtern, Axii oder Kämpfen) oder sich raushalten.

In der Schenke berichtet Rittersporn, dass Loredos Männer - verkleidet als Zivilisten - den Aufstand angezettelt haben. Der Hexer und der Barde suchen im Obergeschoss nach Triss, kommen aber zu spät: In Shealas Zimmer finden sie nur noch eine Blutlache, ein zerstörtes Megaskop und die Leiche von Shealas Leibwächter. Geralt bemerkt ein Loch in der Wand, durch das man das Nachbarzimmer sehen kann. Nebenan treffen sie die Puffmutter Garwena an, deren Geliebte Derae während des Aufstands getötet wurde.

Garwena weiß zu berichten, was sie und Derae durch das Loch in der Wand beobachtet haben: Triss kam in Begleitung von Cedric ins Zimmer, wo sie durch das Megaskop mit Philippa Eilhart sprach. Man sieht das Gespräch zwischen Triss und Philippa; anders als auf Roches Pfad kann man alle Fragen (Shealas Absichten, Saskia die Drachentöterin) stellen.

Garwena hat Cedric zuletzt gesehen, als er sich schwer verletzt in Richtung Stadttor geflüchtet hat. Sie gibt Geralt einen Brief an Iorweth mit, in dem die Namen von Deraes Mördern stehen.

Suche nach Cedric[]

Geralt findet den schwer verwundeten Waldläufer

Ab hier ist der Ablauf für beide Varianten der gleiche, der einzige Unterschied ist, ob das Stadtbild Flotsams von bunten Wimpeln oder brennenden Barrikaden geprägt ist. Geralt folgt den Blutspuren, um Cedric zu finden. Dabei erweist sich der Hexertrank Katze als nützlich, da er das Blut leuchtend hervorhebt. Wenn man keinen Katze-Trank hat oder ihn nicht dafür ausgeben möchte, kann auch das Hexer-Medaillon weiterhelfen, um die Blutflecken sichtbar zu machen. Hinter dem Tor nach Bindegarn führt die Blutspur in den Wald. Auf Roches Seite wird Geralt von einer Gruppe Scoia'tael angegriffen, die ihn für die Gefangennahme ihres Anführers verantwortlich machen.

Geralt findet den sterbenden Cedric schließlich am Wasserfall. Der Elf erzählt ihm mit letzter Kraft davon, wie er Triss gegen Letho verteidigte und dabei schwer verwundet wurde. Er konnte jedoch nicht verhindern, dass Letho Triss entführte und sie zwang, ihn und sich nach Aedirn zu teleportieren. Um zu verstehen, was hinter den Königsmorden steckt, müsse Geralt sein Gedächtnis wiedererlangen. Hierzu empfiehlt Cedric dem Hexer, nach Vergen zu gehen, an einen Ort voller dunkler Magie.

Cedric stirbt an seinen Verletzungen, und Geralt schließt ihm die Augen. Wenig später tauchen Rittersporn und Zoltan auf und berichten, dass beide Parteien (Roche und die Scoia'tael) Geralt sehen wollen (Quest "Am Scheideweg").

Randnotizen[]

  • Auf Roches Weg erwähnt Loredo, dass die Huren heute kein Geld von Geralt und Roche für ihre Dienste nehmen würden. Dies stimmt aber nicht; falls man es für angemessen hält, die Suche nach Triss für ein Schäferstündchen zu unterbrechen, muss man ebenso dafür bezahlen wie sonst auch.
  • Auf Iorweths Weg enthält das Gespräch mit Philippa diverse Anspielungen auf die Geralt-Saga:
    • Philippa spottet, dass Sheala es sicher nicht gerne sieht, wenn Triss heimlich ihr Megaskop benutzt: "Da könntest du sie genausogut nach ihrer Zahnbürste fragen." Dies ist eine Anspielung auf eine Szene aus "Die Dame vom See": Die Zauberin Nimue verlangt von der jüngeren Kollegin Condwiramurs, dass sie Nimues private Dinge nicht anrührt, wozu unter anderem die Zahnbürste, die Zimmer im Obergeschoss, sowie ihr Geliebter, der Fischerkönig, gehören.(DS, 25)
    • Triss ist zornig darüber, dass die Loge der Zauberinnen nichts gegen die Königsmörder unternimmt. Philippa antwortet: "Mangoldschale und Politik - das eine soll man so kalt genießen wie das andere." Dies ist ein Zitat von Sigismund Dijkstra.(ZV, 199)
  • Auf der Suche nach Cedric ist es auch möglich, einfach direkt zum Wasserfall zu gehen, ohne den Blutflecken Schritt für Schritt zu folgen.