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Der Werkater oder die Werkatze ist ein mit Magie oder durch einen Fluch veränderter Mensch, der sich in ein riesiges, katzenähnliches Monster verwandeln kann. Er gehört somit - ähnlich wie alle Kreaturen, die mit dem Präfix "Wer" beginnen - zu den Formenwandlern, wobei die Anatomien beider Wesen vermischt werden.

LiteraturstellenBearbeiten

Die Großmutter zitiert aus dem Physiologus:

"... so auch der Hexling sehr gierig ist und nach dem Golde trachtet", sprach die Großmutter vor sich hin und blinzelte dabei, "sollst du ihm nicht mehr geben als: für einen Nix einen Silbergroschen oder anderthalb. Für einen Werkater: zwei Silbergroschen. Für einen Vampyr: vier Silbergroschen ..."
Der Rand der Welt (Kurzgeschichte), enth. in Der letzte Wunsch, Ausgabe dtv, S. 249

Andere QuellenBearbeiten

  • Im Comic "Racja stanu":
    Racja stanu werecat

    Anton de Creigiau der Jüngere als Werkater im Comic "Racja stanu"

    In der Familie de Creigiau gibt es ein lykanthropisches Gen, das offenbar nur bei männlichem Nachwuchs diese Formwandlung im Erwachsenenalter ausbrechen lässt. Sowohl der alte Baron Anton der Bärtige als auch sein zweiter Sohn Anton der Jüngere waren davon betroffen; der ältere Sohn hingegen, Bryton de Creigiau, konnte - vermutlich aufgrund dieses Gens - bislang keine lebensfähigen Kinder zeugen.
    Antons Gestalt erinnert an einen großen Tiger oder Berglöwen. Sein Körper ist mit vielen Narben und Wunden übersäht. Er hat Kontrolle über wilde Katzen.
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