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Viel mehr (original: Much More) ist die achte Folge der ersten Staffel der Netflix-Serie The Witcher. Diese Episode ist eine Nacherzählung der Kurzgeschichte Etwas mehr, in der Geralt endlich, nach vielen Wirrungen, Ciri wiederfindet. Die Serie erzählt hier aber auch in einer Nebenhandlung über die Geschehnisse der 2. Schlacht von Sodden.
Kurzzusammenfassung[]
Handlung[]
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Nach dem Massaker von Cintra sucht Geralt im verwüsteten Schloss nach Prinzessin Ciri, kann sie jedoch nicht mehr finden, und macht sich auf den Weg nach Kaer Morhen. Eine Woche später reitet er an den Überresten des Flüchtlingslagers vorbei, wo der Händler Yurga gerade versucht, die Toten zu begraben. Geralt warnt ihn, dass die Toten Ghule anlocken werden – der Biss eines Ghuls kann tödlich für einen Menschen sein. Tatsächlich wird das zerstörte Lager kurze Zeit später von Ghulen heimgesucht, mit denen Geralt aufgrund ihrer schieren Anzahl nur mühsam fertig wird. Er schafft es, die Ungeheuer zu töten, wird dabei jedoch von einem Ghul ins Bein gebissen und verliert das Bewusstsein.
Am nächsten Morgen findet die Bäuerin Zola Ciri im Sumpf. Ciri reagiert verängstigt beim Anblick der toten Straßenjungen, doch Zola tröstet sie und verspricht, dass Ciri bei ihr sicher sein wird.
Derweil sind 60 Zauberer auf dem Weg nach Sodden, um die nilfgaardische Armee aufzuhalten. Vilgefortz erklärt seinen Plan: Der einzige Weg, den die Soldaten von Cintra nach Norden nehmen können, führt über die Brücke bei der Anhöhe von Sodden. Derzeit befindet sich die Armee zwei Tagesmärsche von Sodden entfernt. Wenn die Nordmagier es schaffen, Nilfgaard in dieser Enge zu stoppen, können sie die Invasion des nilfgaardischen Imperiums aufhalten. Die Könige von Temerien und Kaedwen haben ebenfalls Unterstützung durch ihre Truppen versprochen, doch bis zu deren Eintreffen müssen die Zauberer die Anhöhe selbst verteidigen. Yennefer kritisiert den Plan und merkt an, dass sie zwar mächtige Magier sind, aber keine Soldaten.
Bei der Festung von Sodden haben sich einige Bürger eingefunden, die – trotz Yennefers Empfehlung, sich in Sicherheit zu bringen – beschlossen haben, Widerstand gegen Nilfgaard zu leisten. Gemeinsam mit den Zauberern bereiten sie Pfeile und Brandbomben vor. Am Vorabend der Schlacht erzählt Triss Yennefer von der Entzauberung von Foltests Tochter, und erwähnt dabei auch, welche Rolle Geralt dabei gespielt hat. Tissaia bietet Yennefer einen Humpen Met an, und bemerkt, dass ihre ehemalige Schülerin bereit ist zu sterben. Obwohl Yennefer in ihrem Leben nicht die erhoffte Familie gefunden hat, ermutigt Tissaia sie, dass Yennefer noch viel zu geben hat.
Im Lager der Nilfgaarder hilft Cahir dem Feldmarschall, den nächsten Schritt in der Eroberung der nördlichen Reiche zu planen. Cahir wird dafür gerügt, dass er in den Norden vorrücken will, ohne auf Verstärkungen aus Cintra oder dem Jaruga-Tal zu warten. Cahir entgegnet, dass der Feldmarschall nicht begreifen kann, was auf dem Spiel steht. Fringilla Vigo kommt hinzu und teilt den beiden mit, dass die Zauberer der Bruderschaft auf dem Hügel von Sodden gesichtet wurden. Ihre Seite verfüge jedoch auch über Magie, und könne sich entsprechend zur Wehr setzen.
Zola bringt Ciri in ihr Bauernhaus, und ermahnt ihren Sohn, dass er das Mädchen nicht mit Fragen löchern soll. In der Nacht beobachten sie einen roten Kometen – ein Kriegsomen, wodurch ihnen klar wird, dass die nilfgaardische Armee in der Nähe sein muss. Dabei handelt es sich jedoch um ein magisches Geschoss der nilfgaardischen Magier, welches von Yennefer abgelenkt werden kann.
Über Nacht fliehen einige Zauberer, sodass nur noch 22 der Verteidiger übrig bleiben. Als ein magischer Nebel aufzieht, teilen sich die Zauberer auf. Während Vilgefortz und zehn andere Zauberer auf dem Feld den Feinden direkt gegenübertreten, soll Sabrina die Fernkämpfer anführen, und Yennefer soll auf dem Turm Stellung beziehen.
Yurga fährt den verletzten Geralt auf seinem Wagen in Richtung seines Bauernhauses. Auf der Fahrt erinnert sich Geralt daran, wie er als Kind „Drachentöter“ gespielt hat, und wie seine Mutter ihn dann gelehrt hat, dass jede Kreatur ein Recht zu leben hat.
Vom Wachturm aus koordiniert Yennefer die anderen Zauber, welche sich mit Magie und Fernkampfwaffen gegen die nilfgaardischen Fußtruppen zur Wehr setzen. Der Feldmarschall bemerkt, dass Fringillas Plan, die Verteidiger zu dezimieren, nicht aufgegangen ist. Cahir gibt die Anweisung, von der anderen Seite anzugreifen. Dabei kommt es zu einem Zweikampf zwischen Cahir und Vilgefortz, bei dem letzterer seine magische Energie verbraucht, indem er mehrfach von Cahir entwaffnet wird und sich ein neues Schwert herbeizaubern muss. Schließlich gelingt es Fringilla, das Tor der Festung zu durchbrechen, und mit wurmartigen Parasiten die Kontrolle über einige der Bogenschützen zu übernehmen. Als Tissaia versucht, Fringilla zu überreden, zu ihr zurückzukommen, bewirft Fringilla sie mit Dwimeritstaub, um Tissaia ihrer magischen Kräfte zu berauben.
[...]
Auftritte[]
Hauptrollen[]
Gast- und Nebenrollen[]
Kreaturen[]
Unterschiede zur Buchvorlage[]
- In der Buchvorlage gibt es neben Geralts Treffen mit Visenna auch mehrere Rückblicke Geralts:
- Geralt zusammen mit Yennefer in der Mainacht, die Zauberin rät ihm erneut nach Cintra zu reiten und diesmal nicht auf das Kind zu verzichten.
- Geralt, als dieser sechs Jahre nach den Ereignissen von "Eine Frage des Preises" wieder an den Hof von Cintra zurückkehrt, um das Überraschungskind abzuholen. Nach einem emotionalen Gespräch mit der Königin geht der Hexer wieder ohne das Kind gesehen zu haben. Hier offenbart die Kurzgeschichte, durch die Nachforschungen Calanthes, ebenfalls mehr über die Entstehung der Hexer.
- Im weiteren Verlauf der Kurzgeschichte besucht Geralt auch den "Berg der Vierzehn" und den aufgestellten Obelisken für die Gefallenen. Zur Zeit der Schlacht von Sodden verweilte er, laut dem Gespräch mit Yurga, im Norden und war seit einem Jahr nicht in der Gegend(SV/EM, S.440). In einem letzten Rückblick ist der Hexer gerade auf dem Weg nach Cintra, trifft aber auf dem Weg Rittersporn, der unter den Flüchtenden ist, da Cintra von Nilfgaard überrannt wurde. In der Serie ist Geralt in Cintra eingesperrt, als die Nilfgaarder kommen(Vor dem Fall (2019), ).
- Yennefer verliert in der Serie durch den Feuerzauber ihre Magie. Dies ist in den Buchreihe nicht der Fall (sie wird jedoch durch einen Zauber Fringillas geblendet und verliert vorübergehend ihr Sehvermögen).
- Im Roman „Die Zeit der Verachtung“ ist es nicht Yennefer, die ihre Zauberkräfte verliert, sondern Ciri. Nachdem sie wortwörtlich mit dem Feuer spielt, um neue Energie zu schöpfen, fürchtet sie sich so sehr vor ihrer eigenen Macht, dass sie der Magie schließlich entsagt.(ZV, S.342) Yennefers Magieverlust in der Serie könnte an diese Szene angelehnt sein.
- Im Roman wird auf die "Schlacht von Sodden" immer nur Bezug genommen und man erfährt nach und nach von den Geschehnissen. Die Serie zeigt die Zauberer allerdings bei den Vorbereitungen und nimmt den Zuschauer mit in die Schlacht.