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Verrätermond (original: Betrayer Moon) ist die dritte Folge der ersten Staffel der Netflix-Serie The Witcher.


Kurzzusammenfassung[]

Geralt übernimmt den unvollendeten Auftrag eines anderen Hexers in einem von einem wilden Ungeheuer geplagten Königreich. Yennefers magische neue Zukunft hat ihren Preis.

Handlung[]

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Geralts Zeitlinie

In Temerien geht ein Monster um, das bei jedem Vollmond Menschen anfällt. Der Hexer Remus wird für einen Betrag von 3000 Orens von der Bergarbeitergilde angeheuert, um das Ungeheuer zu beseitigen. Ein übel zugerichtet junger Mann, der dem Angriff des Monsters nur knapp entkommen ist, vermutet, dass es sich um einen Vukodlak handelt. Er erstattet dem Hexer Bericht, während er im Sterben liegt. Remus macht sich auf die Suche nach dem Ungeheuer, wird jedoch von diesem getötet.

Geralt nimmt in einem Gasthaus die Dienste einer Dirne in Anspruch, die ihm von dem anderen Hexer erzählt. Dieser habe angeblich Geld im Voraus verlangt und sei dann verschwunden. Geralt macht sich auf den Weg nach Temerien, muss aber sein Pferd als Pfand im Gasthaus zurücklassen, da er sein Zimmer nicht bezahlen konnte.

In Temerien trifft Geralt auf eine Gruppe von Minenarbeitern, die einen Streik oder gar einen Aufstand planen, da sie unzufrieden mit König Foltests Gleichgültigkeit über das Ungeheuer sind. Geralt bietet an, Remus' Auftrag zu einem niedrigeren Preis zu übernehmen, und versucht die Arbeiter zu beschwichtigen, bis der Hofbeamte Ostrit auftaucht. Mithilfe seiner Soldaten zerstreut er die Menge und lässt Geralt zur Landesgrenze eskortieren – er möchte den Auftrag keinem Hexer anvertrauen.

Auf dem Weg schlafen die Wachen ein und fallen von ihren Pferden. Dies ist das Werk der Zauberin Triss Merigold, die Geralt beauftragt, das Ungeheuer nicht zu töten, sondern es zu entzaubern. Sie erzählt ihm, dass die Bestie aus der Gruft kam, in der Foltests Schwester Adda begraben liegt. Als Geralt die Leichen derer begutachtet, die der Bestie zum Opfer gefallen sind, fällt ihm auf, dass nur einzelne Organe fehlen. Er schließt daraus, dass es sich um eine Striege handeln muss – und dass dies nur Addas ungeborene Tochter sein kann, die durch einen Fluch zu einem Ungeheuer wurde.

Geralt und Triss sprechen bei König Foltest vor, um Geralts Hilfe anzubieten. Der Hexer erklärt, dass die Striege durch einen Fluch entstand, den möglicherweise Addas Geliebter ausgesprochen hat. Segelin, der Hauptmann von Foltests Garde, reagiert ungehalten auf diese Bemerkung, den König selbst veranlasst sie jedoch dazu, alle anderen hinauszuschicken, um unter vier Augen mit Geralt zu sprechen.

Geralt kommt es verdächtig vor, dass Foltest weder geheiratet noch einen Thronerben gezeugt hat, und dass er die Striege nicht einfach töten lässt. Er kombiniert daher, dass Foltest der Vater der Striege ist, und vermutet, dass er Addas Tod wünschte. Zornig über diese Unterstellung befiehlt Foltest Geralt, Temerien zu verlassen.

Stattdessen schleichen sich Geralt und Triss in das alte Schloss, wo Triss einen Brief von Königin Sancia findet, die offenbar von Addas Schwangerschaft wusste. Der Hexer und die Zauberin befragen Ostrit, ob Sancia je dunkle Magie angewendet habe. Ostrit spielt den Unwissenden, bis Geralt auffällt, dass er den Geruch des Höflings auch in Addas Gemach wahrgenommen hatte. Es stellt sich heraus, dass Ostrit unglücklich in Adda verliebt war, weswegen er einen Fluch gegen Foltest aussprach – und damit ungewollt die Striege erschuf.

Abends begibt sich Geralt zum alten Schloss, wo er König Foltest antrifft. Dieser gibt Geralt seinen Segen, die Prinzessin zu entzaubern, nachdem Triss Merigold ihn gebeten hatte, dem Hexer zu vertrauen. Geralt überreicht Foltest Renfris Brosche – als Geschenk für das Mädchen, falls er den Fluch brechen, aber die Nacht nicht überleben sollte.

Im Inneren des Schlosses zwingt Geralt Ostrit, ihm zu verraten, wie der Wortlaut des Fluches lautete. Daran leitet er sich her, dass die Striege bis zum dritten Hahnenschrei nicht in ihr Grab zurückkehren darf, damit der Fluch gebrochen werden kann. Dann lässt er Ostrit zum Sterben zurück, der für die Striege ein leichtes Opfer bietet.

In dem darauf folgenden Kampf zwischen Geralt und der Striege vermeidet der Hexer es, sein Schwert gegen die Bestie zu verwenden, da er sie nicht töten, sondern entzaubern will. Als es draußen bereits hell wird, gelingt es Geralt, selbst in den Sarkophag zu steigen und ihn von innen mit einem Hexer-Zeichen zu versiegeln. Am Morgen findet Geralt statt der Striege ein menschliches Mädchen vor, das ihn unvermittelt anfällt und ihm eine blutige Wunde am Hals zufügt. Sie lässt erst von ihm ab, als er sie ebenfalls in den Hals beißt, bevor er ohnmächtig zusammenbricht.

Im Delirium flüstert Geralt mehrmals Renfris Namen. Er erwacht bei Triss Merigold, die seine Wunden versorgt hat. Sie erzählt ihm, dass das nun entzauberte Mädchen zu den Priesterinnen der Melitele gegeben wurde. Der Hexer fragt jedoch nur nach seiner Bezahlung, was Triss fragwürdig erscheint. Sie gibt ihm den Beutel mit Renfris Brosche zurück.

Yennefers Zeitlinie

Yennefer schläft in den Katakomben von Aretusa mit Istredd, wobei sie von einem illusorischen Publikum beobachtet werden. Danach sprechen die beiden darüber, dass sie voneinander getrennt werden, wenn Istredd zu einer Ausgrabungsstätte in Temerien reist und Yennefer nach Aedirn an den Hof von König Virfuril. Yennefer macht sich jedoch Sorgen aufgrund ihres Aussehens. Sie möchte nie wieder das verängstigte Bauernmädchen sein, als das sie in Aretusa ankam.

In der Zwischenzeit diskutiert das Kapitel der Zauberer (darunter Tissaia de Vries und Stregobor) darüber, dass der cintrische König auch weiterhin eine Zusammenarbeit mit den Zauberern ablehnt. Auch machen sie sich Gedanken wegen des nilfgaardischen Herrschers Fergus var Emreis, der sich mehr um sexuelle Eskapaden zu kümmern scheint als um die Belange seines Volkes. Tissaia versichert, dass Yennefers Mitschülerin Fringilla Fergus schon zur Räson bringen wird. Stregobor hingegen äußert, dass er die für Aedirn vorgesehene Yennefer für geeigneter hält – zumal in Aedirn eine viertelelfische Beraterin des Königs problematisch werden könnte, aufgrund der Handelsbeziehungen zu Cintra, wo Elfen gehasst und verfolgt werden. Das Kapitel entscheidet, dass Yennefer nach Nilfgaard gehen soll.

Yennefer ist wütend, als sie von Tissaia erfährt, dass ihr elfisches Blut der Grund ist, warum sie nicht nach Aedirn gehen soll. Der einzige, der von Yennefers Abstammung wusste, ist Istredd. Dieser versucht sich für sein Verhalten zu entschuldigen und bietet an, Yennefer mit zu seinen Forschungsreisen zu nehmen, doch sie gibt sich nicht damit zufrieden und sucht auf eigene Faust den Verzauberer Giltine auf. Sie besteht darauf, dass er sie sofort schön macht – wenn nötig, auch ohne Betäubung – damit sie noch rechtzeitig auf dem Ball erscheinen kann, auf dem Zauberinnen und Könige einander vorgestellt werden sollen.

Yennefer unterzieht sich der schmerzhaften Prozedur, die ihren Rücken und ihren Kiefer gerade werden lässt, sie jedoch auch unfruchtbar macht. Unterdessen beginnt der Ball, wobei Virfuril unzufrieden damit ist, wie sich Fringilla beim Tanz anstellt. Als Yennefer – nun als hübsche junge Frau – den Saal betritt, um sich Virfuril vorzustellen, versucht Tissaia einzuschreiten. Doch Virfuril führt Yennefer auf die Tanzfläche, wobei Tissaia, Artorius Vigo, Fringilla, Stregobor und Istredd missbilligend zusehen.

Ciris Zeitlinie

Ciri erwacht vor einem schneebedeckten Wald. Einer flüsternden Stimme folgend, bewegt sie sich auf die Bäume zu. Dara kommt kurze Zeit später zu sich. Er rennt ihr nach, bis ihn ein Pfeil in die Schulter trifft, was Ciri nicht zu bemerken scheint.

Die Angabe von Handlungsdetails endet hier.

Auftritte[]

Hauptrollen[]

Gast- und Nebenrollen[]

Fehler[]

Inhaltliche Fehler[]

  • Das Kapitel bezweifelt, dass Dagorads Tochter Calanthe sich den Zauberern gegenüber entgegenkommend zeigt, da sie noch widerspenstiger sei als ihr Vater. Dieses Gespräch findet im Jahr 1210 statt, Calanthe wird jedoch laut der offiziellen Netflix-Zeitlinie erst 1216 geboren.

Übersetzungsfehler[]

  • Sabrina Glevissig beginnt ihren Treueschwur gegenüber dem Kapitel mit den Worten: "Ich, Sabrina Glevessing..."
  • Triss erzählt, dass Foltest Ostrits Tod als Heldentod darstellt: "Das Volk sammelt Ore für eine Statue." Damit sind jedoch nicht Orens gemeint, sondern Erz.

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