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Stregobor (*786) ist ein Zauberer und Illusionist. In der Bruderschaft der Zauberer vertritt er konservative Werte, misstraut den Elfen und ist der Meinung, dass Frauen keinen Zugang zu Magie bekommen sollten.

Biographie[]

Vorgeschichte[]

Einst war Stregobor Rektor der Zauberschule von Ban Ard. Während Falkas Rebellion verlor er beide Hände, während Falka die Stadt Mirthe zerstörte. Er trägt seitdem magisch erzeugte Hände.

Istredds Mentor[]

Während Istredds Zeit bei der Bruderschaft der Zauberer ist Stregobor ein Mentor für ihn. Stregobor beauftragt Istredd, Yennefer kennenzulernen, um Einblicke in sie zu gewinnen. Von Istredd erfährt Stregobor von ihrem elfischen Erbe.

Eine Beraterin für den König[]

Stregobor ist bei einer Besprechung der Zauberer anwesend, bei der entschieden wird, welche Magieschülerin aus Aretusa welchem König als Beraterin zugeteilt werden soll. Für Yennefer hat Tissaia de Vries geplant, sie zu König Virfuril in ihr Heimatland Aedirn zu schicken. Aedirns wichtigster Handelspartner ist allerdings Cintra, wo Elfen gehasst und gejagt werden. Stregobor gibt zu bedenken, dass eine Viertelelfe als königliche Beraterin wie eine Beleidigung gegenüber Cintra wirken könnte. Indem er den anderen Zauberern verrät, dass Yennefer elfischer Abstammung ist, bewirkt er, dass Yennefers Position mit der von Fringilla Vigo getauscht wird.

Yennefer ist mit dieser Entscheidung nicht einverstanden und lässt sich auf eigene Faust von Giltine operieren, um völlig verändert auf dem Königsball in Aretusa zu erscheinen. Sie bietet Virfuril ihre Dienste an und tanzt mit ihm, wobei Stregobor, Tissaia de Vries, Istredd und Artorius Vigo missbilligend zusehen.

Fluch der Schwarzen Sonne[]

Stregobor ist ein überzeugter Verfechter der Theorie über den „Fluch der Schwarzen Sonne“, laut der 60 Frauen mit goldenen Kronen, die während einer Sonnenfinsternis zur Welt kamen, die Rückkehr der Dämonenkönigin W.png Lilith vorbereiten werden. Deswegen sperrt er einige der während der Sonnenfinsternis geborenen Mädchen in einen Turm, um sie zu heilen, was jedoch mit dem Tod der Mädchen endet. Als er ihre Leichen seziert, stellt er innere Mutationen bei ihnen fest.

Eines dieser angeblich verfluchten Mädchen ist die junge Prinzessin Renfri. Stregobor hat bei ihrer Geburt assistiert, und ist sich seither sicher, dass das Mädchen Unheil bringe. Gemeinsam mit ihrer Stiefmutter Aridea plant er, Renfri ermorden zu lassen. Ein Attentäter folgt ihr in den Wald, er wird später tot aufgefunden, mit der Spitze von Renfris Brosche im Ohr. Das Mädchen taucht für zwei Jahre unter. Es gelingt Stregobor nicht, sie mithilfe seiner Magie zur Strecke zu bringen, da sie aufgrund ihrer Mutationen resistent dagegen ist.

Massaker von Blaviken[]

Im Jahre 1231 hat sich Stregobor unter dem Namen „Irion“ in einem Turm in Blaviken niedergelassen. Die junge Marilka erledigt Botengänge für ihn. Auf Stregobors Anweisung lockt sie den Hexer Geralt zum Magierturm. Der Zauberer versucht Geralt anzuheuern, um Renfri zu töten, die ihm für seine Mordversuche nach dem Leben trachtet – ihr Tod sei das kleinere Übel. Wenn man sie am Leben ließe, könnte sie eine Gefahr für den ganzen Kontinent darstellen. Geralt lehnt jedoch ab, denn er glaubt weder daran, dass es ein kleineres Übel gibt, noch lässt er sich für das Töten von Menschen anheuern.

Obwohl Geralt Stregobors Angebot abgelehnt hat, muss er letztendlich doch die Klingen mit Renfri kreuzen. In einem blutigen Kampf befreit Geralt Marilka aus der Gewalt von Renfri und ihren Männern, die allesamt dabei ihr Leben verlieren. Nach Renfris Tod erscheint Stregobor auf den Straßen Blavikens, um die Tote mitzunehmen und zu sezieren. Geralt droht ihm jedoch, dass er Stregobor ebenfalls töten müsse, falls er Renfri anrühren sollte. Stregobor interpretiert Geralts Weigerung dadurch, dass Renfri ihn mittels ihrer Mutation verhext habe. Mit seinen Worten hetzt er die Bürger Blavikens auf, die nicht wissen können, was wirklich passiert ist, und Geralt nun für einen rücksichtslosen Mörder halten und ihn aus der Stadt jagen. Auf diese Weise wird Stregobor jedoch auch nie erfahren, ob Renfri wirklich eine verfluchte Mutantin war, oder ob er sich in Bezug auf ihre Person geirrt hat.

Konklave der Magier[]

Artorius und Stregobor lehnen eine Unterstützung Cintras ab

Im Jahr 1263 fällt die Armee Nilfgaards im Marnadal-Tal ein, woraufhin sich die Zauberer der nördlichen Reiche auf Aretusa versammeln, um sich zu beraten. Stregobor und Artorius Vigo haben kein Interesse, Cintra beizustehen - einem Land, das die Zusammenarbeit mit den Zauberern stets abgelehnt hat. Als Vilgefortz mit seiner militärischen Erfahrung abschätzt, welchen Weg die Truppen nehmen werden, wirft Stregobor ihm vor, dass er während seiner Zeit bei der Armee die Zauberer im Stich gelassen hätte. Tissaia kontert, dass Vilgefortz zumindest nie Babys getötet habe, die unter der Schwarzen Sonne geboren wurden.

Tissaia und Sabrina sprechen sich dafür aus, Cintra zu schützen, da sonst auch andere Reiche in Gefahr sein könnten. Fringilla behauptet, dies sei nicht nötig, da es Kaiser Emhyr nur um Cintra gehe. Schließlich wird abgestimmt, wobei sich die meisten Zauberer auf Stregobors Seite stellen und Cintra sich selbst überlassen wollen. Nur eine kleine Gruppe, darunter Tissaia, Yennefer, Vilgefortz, Sabrina und Triss, reist nach Sodden, um die Nilfgaarder aufzuhalten.

Auftritte[]



Unterschiede zur Buchvorlage[]

  • Er taucht in der Buchreihe lediglich in der Kurzgeschichte "Das kleinere Übel" auf. In der Serie wird ihm eine wesentlich größere Rolle zuteil. Er ist Mitglied im Rat der Zauberer und besorgt um die Geschicke der nördlichen Reiche.
  • In der Kurzgeschichte berichtet Stregobor, dass er von Renfris angeblicher Gewalttätigkeit erfahren hat, indem er sie selbst beobachtet hat. In der Verfilmung erhält er diese Informationen von Renfris Stiefmutter. Dies lässt es natürlich fragwürdig erscheinen, warum Stregobor dies so einfach einer Person geglaubt hat, die ein eigenes Interesse daran hatte, das Mädchen zu beseitigen.
  • In der Buchreihe wird nie angedeutet, ob Stregobor Istredd, Tissaia de Vries, Yennefer usw. überhaupt kennt.
  • In der Serie ist Stregobor ein Sexist und Rassist - möglicherweise eine traumatische Folge davon, dass die Viertelelfe Falka ihm seine Hände genommen hat.