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Gräfin Stella Congreve von Liddertal, war die Tochter von Baron Otto de Congreve. Sie gehörte zum Hofstaat von Emhyr var Emreis, dem Herrscher von Nilfgaard. Es war bekannt, dass Emhyr sie sehr wertschätzte und großen Wert auf ihre Meinung legte.


Im Sommer 1267 wurde ihr aufgetragen, sich um die falsche Ciri zu kümmern, und das Mädchen zu ihrer ersten Audienz beim Kaiser zu begleiten. Als sie Emhyr das Mädchen vorführte, erkannte sie an seinem künstlichen Lächeln, dass etwas nicht stimmte - auch wenn sie sich noch keinen Reim darauf machen konnte. Sie begleitete das Mädchen nach Darn Rowan, wohin Emhyr die mutmaßliche Thronfolgerin von Cintra abgeschoben hatte, um mehr Zeit zu gewinnen, nach der echten zu suchen.(ZV, 295-297)

Auf Darn Rowan kümmerte sich Stella um das Mädchen, brachte ihr höfische Manieren bei und behandelte sie wie eine eigene Tochter, was ihr den Spitznamen "Kaiserinnenmutter" einbrachte.

Stella Congreve schuldete der Zauberin Fringilla Vigo noch einen Gefallen. Die Zauberin beauftragte sie, ihr eine Haarsträhne des Mädchens zu bringen. Fringilla untersuchte die Haare und fand heraus, dass sie nicht zu Prinzessin Ciri gehörten, und es sich somit bei dem Mädchen auf Darn Rowan um jemand anderen handeln musste.(FT, 248)

Anfang des folgenden Jahres besuchte Emhyr Stella auf Darn Rowan, um mit ihr und dem falschen Ciri zu sprechen. Emhyr lobte Stella für ihre Arbeit, die scheinbare Prinzessin zu erziehen, selbst wenn sie die Wahrheit über das Mädchen wusste. Der Kaiser gestand Stella dann, dass es aus Gründen der Staatsräson möglich sei, dass er das Mädchen loswerden müsse. Kurze Zeit später kam Stella mit der falschen Ciri in der Stadt Nilfgaard an und Emhyr beschloss, das junge Mädchen zu heiraten, um Cintra als Teil des Imperiums zu sichern. Er verwarf seinen ursprünglichen Plan, um nicht seine Tochter heiraten oder die falsche töten zu müssen.

Im Jahre 1331 starb Stella Congreve. Ihr Erbe fiel an entfernte Verwandte, genannt die Weißen Liddertals.


Stella Congreve ist ein Nebencharakter in den Romanen "Die Zeit der Verachtung" ("Czas pogardy"), "Feuertaufe" ("Chrzest ognia") und "Die Dame vom See" ("Pani jeziora"). Sie wird außerdem in der Encyclopaedia Maxima Mundi erwähnt.