Hexer-Wiki


Schirrú war ein Halbelf, der in Dorian wegen Totschlags gesucht wurde. Gemeinsam mit seinen beiden Komplizen Hirskorn und Nazarian hatte er dort die Detektei und Juristenkanzlei Codringher und Fenn überfallen, die beiden Juristen Fenn und Codringher ermordet und in der Kanzlei Feuer gelegt, sodass sie bis auf die Grundmauern niederbrannte.

Der Halbelf Schirrú war hochgewachsen, er maß über sechs Fuß. Die langen dunklen Haare trug er zu einem Pferdeschwanz gebunden, der ihm auf den Rücken fiel. Das Mischblut verrieten die Augen – groß, mandelförmig, grüngelb wie bei einer Katze.
~ Aus "Der Schwalbenturm", Kapitel 6, S.261

Er war außerdem einer der geheimen Agenten des Zauberers Vilgefortz von Roggeveen. Dieser wollte das Mächden Ciri in seine Gewalt bekommen in dem wahnsinnigen Plan, durch einen Nachkommen mit ihr die Weltherrschaft zu erlangen. Dafür schickte er Schirrú aus, um von Codringher und Fenn Wissen über das Mädchen und ihren Aufenthaltsort zu erpressen und die beiden Männer anschließend zum Schweigen zu bringen.
Durch einen ungünstigen Zufall geriet Vilgefortz die Magierin Yennefer in die Fänge, Ciris Ziehmutter. Vilgefortz wollte sie zur Ortung von Ciri oder zumindest von Geralt von Riva (Ciris Ziehvater) missbrauchen. Dafür wurde Yennefer gefoltert, u.a. auch von Schirrú.
In Brugge entführte er mit Ryens ein junges Mädchen, die sie als Cyryla von Cintra einem Nilfgaarder Kommandanten aushändigten. Damit sollte der Nilfgaarder Kaiser, der ebenfalls des Mädchens habhaft werden wollte, getäuscht werden.
Der Halbelf engagierte Nachtigalls Bande, um Geralt von Riva zu töten, da der Hexer bei seiner eigenen Suche nach Ciri zu gefährlich für den Zauberer geworden war. Geralt erfuhr durch Angoulême, ein ehemaliges Mitglied der Bande, von diesem Plan. Um von sich abzulenken, übergab Geralt Schirrú sein Hexer-Medaillon zum Zeichen, dass er tot sei. Das Manöver schlug jedoch fehl, der Hexer wurde entlarvt und entkam nur knapp, das Medaillon blieb in Schirrús Besitz.

Schirrú starb, als ihn die Druiden aus Caed Myrkvid (ehemals Angren) zusammen mit Nilfgaarder Soldaten und Mitgliedern von Nachtigalls Bande beim Betreten ihres W.png Heiligen Hains erwischten. Sie wurden gefangengenommen und bei lebendigem Leib in einer Weidenpuppe verbrannt. Dieser Akt war eigentlich ein Präzedenzfall für die Druiden des Caed Myrkvid, aber sie leiteten dieses Vorgehen direkt vom Aberglauben der Leute über die Praktiken der Druiden ab, als abschreckendes Exempel.
Da Geralt sein Medaillon bis dahin nicht von Schirrú zurückerlangen konnte, verbrannte es mit dem Halbelf.

Während Rience wenig später auf der Suche nach Ciri durch die Kälte ritt, ärgerte er sich, dass Schirrú offenbar die einfachere Aufgabe bekommen hatte. Er mutmaßte, dass Schirrú sicherlich "irgendwo im Warmen" sitzen würde. (ST, 509) Rience beschrieb damit das Schicksal des Halbelfen unfreiwillig treffend, da er nichts über Schirrús Tod wissen konnte.

Schirrú ist ein Charakter aus den Romanen "Die Zeit der Verachtung" ("Czas pogardy"), "Feuertaufe" ("Chrzest ognia") und "Der Schwalbenturm" ("Wieża Jaskółki").

The Witcher 3: Wild Hunt[]

Im dritten Teil der Computerspielreihe hat Schirrú einen Auftritt als Gwint-Spielkarte, in der Erweiterung Hearts of Stone:

Randnotizen[]

  • Schirrú könnte nach W.png Michele Schirru benannt sein, einem italienischen Anarchisten.
  • Die Verwendung einer Weidenpuppe für Menschenopfer ist eine historisch beschriebene Druidenpraktik, siehe W.png Wicker man.

Galerie[]