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The Witcher (Netflix)  


 

Wenn ich mich schneide, dann blute ich. Das ist menschlich, oder? Wenn ich zu viel esse, tut mein Magen weh. Wenn ich fröhlich bin, lache ich, wenn ich wütend bin, fluche ich. Und wenn ich jemanden hasse, weil er mir alles genommen hat, dann töte ich ihn.
~ Renfri zu Geralt ("Des Endes Anfang")

Renfri (*1213 - †1231) war eine Prinzessin von Creyden. Ihr Vater war Fürst Fredefalk, ihre Stiefmutter hieß Aridea. Sie wurde unter einer Sonnenfinsternis geboren, die als Fluch der Schwarzen Sonne bekannt wurde. Aufgrund einer inneren Mutation wirkt bei ihr, wie bei Monstern, keine Magie und nur Silber.

Biographie

Verstoßung aus Creyden

Bei Renfris Geburt hatte der Zauberer Stregobor assistiert. Dieser glaubte fest an den Fluch der Schwarzen Sonne und war überzeugt, dass auch Renfri eine verfluchte Mutantin sei. Laut ihm stellte sie eine Gefahr dar; deswegen plante er, das Mädchen ermorden zu lassen.

Ein von Stregobor angeheuerter Schläger folgte Renfri in den Wald. Er hatte den Auftrag, sie zu töten; stattdessen vergewaltigte er sie und raubte sie aus. Renfri wehrte sich, indem sie dem Angreifer die Brosche ihrer Mutter ins Ohr stieß. Danach rief Stregobor eine Menschenjagd auf sie aus, sodass sie für zwei Jahre untertauchen musste. Sie stahl, um nicht zu verhungern, und tötete, um nicht getötet zu werden. Mit dem Leben als Prinzessin war es endgültig vorbei. In der Zwischenzeit hatte sie jedoch Stregobor nicht vergessen und schwor, Rache an ihm zu nehmen.

Schließlich lernte sie Nohorn kennen, und gemeinsam gründeten sie eine Räuberbande, die Kaufleute überfiel. Außerdem erlernte sie den Schwertkampf, sodass ihr kaum ein Mann das Wasser reichen konnte.

Des Endes Anfang

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Renfri sucht Geralt im Wald auf
In der Serie taucht Renfri zum ersten Mal in einem Wirtshaus in Blaviken auf, wo Geralt auf sie trifft. Sie ist die Einzige unter den Anwesenden, die ihm wegen seiner Andersartigkeit als Hexer nicht mit Ablehnung begegnet. Stattdessen kauft sie ihm ein Bier und fragt ihn, was er in Blaviken will.

Der Zauberer Stregobor versucht Geralt zu überreden, Renfri zu töten, da sie eine Bedrohung für den gesamten Kontinent darstellen würde. Stregobor erklärte Geralt, dass sie unter der Schwarzen Sonne geboren wurde und dadurch innere Mutationen hätte. Sie sei wie ein Monster zu behandeln, auch in ihrem Verhalten als Kind habe sie schon deutlich gemacht, dass sie nicht normal sei. Es sei das kleinere Übel, sie zu töten.

Später spürt Renfri Geralt in den Wäldern außerhalb Blavikens auf. Sie will Stregobor finden, um ihn zu töten, da er ihr alles genommen hat. In dem Gespräch mit Renfri versucht Geralt ihr klar zu machen, dass sie kein Monster ist, wenn sie auf ihre Rache verzichtet. Er rät Renfri, Blaviken zu verlassen, um zu leben.

Kurz Zeit danach sucht sie ihn erneut auf, als er mit seinem Pferd Plötze über sein erstes Monster spricht, was er tötete - und wie ihm dadurch klar wurde, dass man ihn nicht brauche. Zu Renfri sagt er, dass er nicht an ein kleineres Übel glaube. Renfri geht zum Schein darauf ein, Blaviken am nächsten Tag für immer zu verlassen, sie nähern sich körperlich.

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Renfri nimmt Marilka als Geisel
Geralt erwacht, als er eine Vision von Renfri sieht, in der sie einige Weissagungen ausspricht: Über den Marktplatz von Blaviken, eine Steinigung und ein Mädchen in den Wäldern. Obwohl Renfri Geralt gesagt hatte, dass sie Blaviken verlassen würde, taucht sie erneut auf dem Marktplatz auf. Sie nimmt Marilka als Geisel und droht, einen Bürger nach dem anderen zu töten, bis Stregobor aus seinem Turm kommt. Geralt kann sie besiegen und ersticht sie, nachdem er ihr bereits eine Chance gegeben hat, den Kampf zu beenden. Während sie in seinen Armen verblutet, erinnert sie ihn an das Schicksal und an das Mädchen im Wald, das immer bei ihm sein wird. Da bis zu Ciris Geburt noch einige Jahre vergehen werden und sie noch nicht durch das Gesetz der Überraschung an Geralt gebunden ist, kann der Hexer nicht verstehen, was Renfri damit meint; das Schicksal zeigt sich aber bereits hier.

Nach Renfris Tod erscheint Stregobor auf dem Marktplatz. Er befiehlt, Renfris Körper für eine Autopsie in seinen Turm zu bringen, doch Geralt verbietet es ihm. Stregobor versteht die Weigerung so, dass Renfri Geralt verhext haben müsse. Mit seinen Worten stachelt er die Bürger Blavikens auf, die den Hexer mit Steinen verjagen - genau so, wie Renfri es vorhergesagt hatte.

Erinnerung

Die Begegnung mit Renfri hat große Auswirkungen auf Geralt. Der Hexer befestigt Renfris Brosche am Knauf seines Stahlschwertes – einerseits als Andenken, und andererseits, um sich fortan daran zu erinnern, sich nicht in die Konflikte von Menschen einzumischen. Später beschließt er, Prinzessin Adda die Brosche zu schenken, wenn es ihm gelingt, sie von einer Striege in einen Menschen zurückzuverwandeln, da er nicht noch eine Prinzessin töten möchte. Nachdem er im Kampf gegen die Striege verletzt wird und nicht klar bei Verstand ist, ruft er im Schlaf immer wieder Renfris Namen, wie ihm Triss Merigold später erzählt.

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