Hexer-Wiki
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Nycklar ist der Sohn eines Totengräbers und Sargschreiners aus Eifers. Er hat den tödlichen Kampf zwischen Leo Bonhart und der Rattenbande mit angesehen. Danach bot ihm Bonhart Geld und ein Reitpferd an, wenn Nycklar zwei Briefe für ihn auslieferte.

Dies tat der junge Mann auch, jedoch beging er danach den Fehler, in einer Kneipe in Malhoun lauthals über die Geschehnisse in Eifers zu tratschen. Dadurch zog er die Aufmerksamkeit von Stefan Skellen und seinen Söldnern auf sich und musste ihnen Rede und Antwort stehen. Nach diesen Ereignissen quälten Nycklar schreckliche Träume und ein schlechtes Gewissen, bis er den Ratten eine ordentliche Ruhestätte verschafft hatte. Gemeinsam mit der Witwe Goulue schüttete einen Grabhügel in dem Wäldchen hinter Eifers auf.

Im Jahr darauf wurde Nycklar in die Armee eingezogen. Er fiel in einem fremden Land, weit weg von seiner Heimatstadt. Als Ciri zusammen mit Geralt und Yennefer nach Eifers zurückkehrt, um die Gebeine der Rattenbande zu suchen, erzählt ihr der Bettler Hinkefuß von Nycklars Tod (DS, S. 554).


Nycklar ist ein Nebencharakter aus den Romanen "Die Zeit der Verachtung" ("Czas pogardy"), "Der Schwalbenturm" ("Wieża Jaskółki") und "Die Dame vom See" ("Pani Jeziora").