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Najade

Am Seeufer von Trübwasser lebt die Najade (Nymphe), ein Wasserwesen. Ihre Türkis-Halskette, ein Geschenk der Herrin des Sees, ist abhanden gekommen und jetzt im Besitz des Ertrunkenen Zephir. Der treibt sich nachts mit anderen Ertrunkenen an ihren Lieblingsstränden herum: direkt am Seeufer, am Flussufer in den Feldern und am Strand der Schwarzschwalbeninsel. Wenn Geralt ihr die Halskette wieder zurückbringt, darf er aus drei Belohnungen wählen: ein Buch über die Wodjanoi, eine Rune der Erde oder sie heilt seine Wunden jedes Mal, wenn er verletzt ist.

Die Najade im Spiel The Witcher[]

Im The Witcher 1 erscheint die Najade in folgender Quest:

Die Welt von The Witcher[]

Im Kompendium "Die Welt von The Witcher" heißt es, dass Najaden zu Wasserweibern werden, wenn sie sich in einen Menschen verlieben:

»Wasserhexen sind Najaden, die sich in sterbliche Männer verlieben und dadurch ihre ewige Jugend einbüßen. Das geschieht nicht oft, denn Wassernymphen sind sprunghafte Kreaturen und verschwenden nur selten einen zweiten Gedanken an die jungen Männer, die sie verführen. Hin und wieder verfällt eine Najade aber tatsächlich einem Sterblichen, und dann erliegt sie den alten mystischen Gesetzen ihres Volkes entsprechend, dem Fluss der Zeit. Da sie magische Wesen sind, können sie nicht sterben - aber sie altern, werden immer klappriger, bis sie sich schließlich in Wasserhexen verwandeln. Dann kommen sie in mondbeschienenen Nächten an die Ufer der Seen und weinen ihrer verlorenen Jugend nach. Obgleich ihr Körper ergraut und gealtert ist, tanzen sie noch immer nackt im Mondlicht und machen den jungen Männern, denen sie begegnen, unmoralische Angebote.«
Die Welt von The Witcher, Ausgabe Panini 2015, S. 116