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Messer Luppi war der Leibarzt des Bailiffs von Gors Velen. Er war von kleiner, dicklicher Statur und trug im Dienst meist eine lange schwarze Weste.

Geralt lernte ihn im Sommer 1245 kennen, als er den Konstabler Frans Torquil aufsuchte. Dieser war von dem buckligen Armbrustschützen Pastor schwer am Oberschenkel verletzt worden. Daraufhin hatte sein Vorgesetzter, der Bailiff von Gors Velen, seinen Leibarzt auf die Tukai-Höhen geschickt.

Nachdem die Wunde sich entzündet hatte, entschied Messer Luppi, dass das Bein amputiert werden müsse, doch Geralt schickte ihn fort. Der Medikus ging nur widerwillig, da er Hexertränke und die Methoden der örtlichen Kräuterfrau für Scharlatanerie hielt. Jedoch gelang es dem Hexer und der Kräuterfrau, die potentiell tödliche Wunde zu heilen.

Messer Luppi ist ein Nebencharakter im Roman "Zeit des Sturms".

Randnotizen[]

  • Im polnischen Original ist das Wort "messer" kleingeschrieben; es handelt sich also offenbar nicht um seinen Vornamen, sondern um eine Art Rang oder Bezeichnung.
  • Es wird nicht geklärt, ob es tatsächlich nötig gewesen wäre, das Bein zu amputieren, oder ob dies eine Masche der Zauberer war. Einen Hinweis in diese Richtung gibt ein Brief der Zauberin Biruta Icarti, in dem sie empfiehlt, allzu neugierige Individuen wie Geralt oder Frans Torquil zum Schweigen zu bringen, damit sie sich nicht in die Angelegenheiten der Zauberer von Rissberg einmischen.(ZS, 327)