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Quests Bearbeiten

Tagebucheintrag Bearbeiten

Vor langer Zeit, die Jugend war noch wohlerzogen, alles billiger, die Frauen williger, da vermochten die Zauberer toten Dingen Leben einzuhauchen. So schufen sie sich Diener aus Stein. Diese Kreaturen, Gargoyles, sieht man heute hin und wieder noch in Städten antiken Ursprungs, doch ist ihre Magie erloschen, sie schmücken nur noch die Fassaden. Ausnahmen gibt es freilich: Die Gargoyles in Loc Muinne verfügen noch über magische Kräfte und sind gefährlich.
Magietheoretiker streiten sich bis heute über die Klassifizierung der Gargoyles. Ich bin der Ansicht, dass es sich um eine Unterart der Golems handelt, schließlich sind Gargoyles nichts anderes als magisch gesteuerte Steinfiguren. Zaubersprüche bringen sie dazu, dauerhaft gewisse schlichte Aufgaben zu verrichten, vorzugsweise ein bestimmtes Territorium zu bewachen. Das tun sie auch dann noch, wenn ihr Schöpfer längst tot ist.
Gargoyles sind magische Wesen und verfügen daher über allerlei Tricks. Wie die Teleportation: Man führt einen Hieb aus, und der Gargoyle verschwindet, um im selben Moment woanders aufzutauchen, zum Beispiel hinter einem. Sogar über einem, wenn man Pech hat: Wer einen steinernen Gargoyle abbekommt, wird von seinem Gewicht zermalmt. Zum Glück haben Hexer ein Medaillon. Dieses zeigt ihnen Störungen in der magischen Aura und verrät damit die Stelle, an der sich ein Gargoyle materialisieren will. Normale Menschen werden üblicherweise zerquetscht.
Der Kampf gegen einen Gargyole ist ein Kampf gegen einen Felsen – entsprechend wenig richten Gifte, blutungssteigernde Öle oder Feuer aus. Mit seiner gediegenen Körpermasse lässt sich ein Gargoyle nicht aus dem Gleichgewicht bringen, schon gar nicht umstoßen. Fallen bringen nichts, weil Gargoyles sich teleportieren und so der Falle entkommen können. Echte Schwächen hat dieses Geschöpf also nicht.
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