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Frans Torquil war ein Konstabler im Dienst des Bailiffs von Gors Velen. Er befehligte eine Abteilung von Bogenschützen, die mit ihren grünen Gewändern und ihren Langbögen den "Förstern" ähnelten. Torquil und seine Abteilung fungierten als langer Arm des Gesetzes auf den Tukai-Höhen, wo sie zahlreiche Banditen zur Strecke brachten.

Frans Torquil hatte ein sonnengebräuntes Gesicht und einen durchdringenden Blick. Er trug einen ähnlichen Hut wie Rittersporn, jedoch mit einer Fasanenfeder statt einer Reiherfeder.


Im Jahr 1245 wurden Torquil und seine Männer beauftragt, den Mörder unschädlich zu machen, der die Siedlungen Eibstock, Sägbügel und Hornfeld bis zum letzten Bewohner ausgelöscht hatte. Der Konstabler riet den Zauberern von Burg Rissberg, einen Hexer anzuheuern, der sich um dieses Problem kümmern sollte – was sie dann auch taten. Frans Torquil lernte den Hexer Geralt bei einem seiner Streifzüge nahe der Siedlung Eichingen kennen.

Später wurden Frans Torquil und seine Männer Zeugen davon, wie Sorel Degerlunds Schergen Bue, Bang und Pastor Reisende ermordeten und Kinder entführten. Dabei schoss Pastor einen Armbrustbolzen in Torquils Oberschenkel. Frans Torquil befahl seinen Leuten, ihn zurückzulassen und die Mörder zu verfolgen. Stattdessen brachten sie ihn in Sicherheit. Der Medikus Messer Luppi wollte Torquils Bein amputieren, jedoch gelang es Geralt und einer Kräuterfrau, die Wunde mit Hexertränken und Heilsalben zu kurieren. Frans Torquil überlebte, behielt allerdings ein lahmes Bein zurück und würde nie wieder im Leben reiten können.


Frans Torquil ist ein Charakter im Roman "Zeit des Sturms".

Randnotizen[]

Nachdem auf Rissberg bekannt wurde, dass Degerlund hinter den Morden steckte, sah dessen Kollegin Biruta Icarti die Interessen der Rissberger als gefährdet. Sie empfahl dem Kapitel, allzu neugierige Individuen wie Frans Torquil und Geralt von Riva mundtot zu machen, falls sie etwas über den Fall Degerlund herausfinden sollten. Es wird nicht geklärt, ob der Medikus im Auftrag Rissbergs handelte, als er das Bein des Konstablers amputieren wollte, oder ob er dies aufgrund der schweren Verletzung für nötig befand.