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Die falsche Ciri war ein Mädchen, das Ciri ähnlich sah. Sie stammt höchstwahrscheinlich aus Brugge und war die Tochter eines Schneiders. Das Mädchen wurde aufgrund der Ähnlichkeit entführt. Ihre Entführer waren Rience, Schirrú und Nazarian, die sie nach Verden in die Festung Nastrog brachten. Dort übergaben die Entführer sie dem Festungskommandanten als "Cyryla von Cintra".

Die Entführung ereignete sich während der letzten Phase von Emhyr var Emreis' Regierungszeit und war nicht eine der durchdachtesten Entscheidungen des Herrschers von Nilfgaard gewesen.

Die Nilfgaarder Bevölkerung, die auf einen Regierenden in Cintra wartete, akzeptierte die falsche Ciri als die echte und nahm sie somit als rechtmäßige Thronfolgerin an.

Emhyr var Emreis erkannte, dass es sich bei dem Mädchen nicht um die echte Ciri handelte. Doch da er einsah, dass es für das Wohl seines Staates notwendig war, heiratete er das Mädchen und sie wurde somit zur Herrscherin von Cintra. Bis zur Heirat wurde das Mädchen von Stella Congreve in die Obhut genommen. Später wurde aus der zweckmäßigen Eheschließung von Emhyr Liebe, sodass das Mädchen nicht verstoßen wurde.

Im Thronsaal von Cintra wurde ein Porträt des Mädchens aufgehängt. Beim Friedensschluss von Cintra waren Königin Meve und König Esterad Thyssen die Einzigen, denen auffiel, dass das Mädchen weder Calanthe noch Roegner ähnlich sah. Sie behielten diese Beobachtung jedoch für sich.

Die falsche Ciri ist ein Charakter aus den Romanen "Die Zeit der Verachtung" ("Czas pogardy") und "Feuertaufe" ("Chrzest ognia").

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