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"Dzieciństwo" ("Kindheit") ist die erste Folge aus der TV-Serie The Hexer. Diese Folge hat keinen direkten Bezug zu einer der Hexer-Kurzgeschichten oder Romanen von Andrzej Sapkowski.

InhaltBearbeiten

Einst hatte der Hexer Thornwald Korin vor einem Rudel Werwölfe gerettet, woraufhin dieser ihm nach dem Gesetz der Überraschung das versprach, was er zu Hause antreffen würde, ohne es erwartet zu haben. Dabei handelt es sich um den inzwischen geborenen Sohn Geralt. Sieben Jahre später erscheint der alte Hexer bei Korin und Visenna, um den Jungen abzuholen und nach Kaer Morhen zu bringen, wo er zum Hexer ausgebildet werden soll. Geralts Mutter, die Seherin Visenna, weissagt, dass aus ihm kein Hexer wird, und dass sie immer bei ihm sein wird. Tatsächlich verläuft seine Mutation unter großen Schwierigkeiten, da sein Körper sich gegen die Behandlung wehrt, und er überlebt die Prozedur nur, weil er eine Vision seiner Mutter sieht, die ihn ermutigt, stark zu bleiben.

Währenddessen findet eine Besprechung des Hexerrats statt, wobei sich herausstellt, dass es erneut einen Fall von abtrünnigen Hexern gegeben hat, die unehrenhaft kämpfen und eine Gefahr für ihre Mitmenschen darstellen. Die beiden Priester Vesemir und Jarrow führen dies darauf zurück, dass die Hexer zwar im Töten von Ungeheuern ausgebildet werden, nicht aber in Sachen Ehre und Moral. Geralt soll der erste Hexerlehrling sein, der nach dem neu geschaffenen Kodex erzogen wird.

In den Wäldern wird eine Gruppe von Hexern von einer Bande von Elfen überfallen, wobei nur ein einziger Hexer überlebt. In Kaer Morhen überlebt Geralt nur knapp die Kräuterprobe, wobei sich sein Haar komplett entfärbt. Jedoch hat er währenddessen wieder Visionen von seiner Mutter, was er eigentlich nicht haben sollte, da frühere Erinnerungen im Laufe der Mutation ausgelöscht werden. Der Trainer Gwidon verlangt daher, dass Geralt der Prüfung der Träume unterzogen wird, um herauszufinden, ob er noch Erinnerungen an sein früheres Leben hat. Vesemir akzeptiert, diese durchzuführen, verlangt aber auch von Gwidon, dass dieser seine Trainings- und Bestrafungsmethoden ändert, da zwei Schüler dabei gestorben sind. Außerdem dürfe er die Essensrationen seiner Schüler nicht weiter kürzen: Die Zeiten sind hart, die Vorräte knapp, und es gibt gerade keine Unterstützung durch die Könige, weswegen sich die Hexer es sich nicht leisten können, Anwärter zu verlieren. Wenig später kehrt der überlebende Hexer zurück und berichtet von dem Überfall der Elfen. Er zeigt den anderen Hexern die abgeschlagenen Köpfe der Räuber, bevor er zusammenbricht.

Ein Druide führt die Prüfung der Träume an Geralt durch, wobei sich der Junge an das Gesicht seiner Mutter erinnern kann, jedoch nicht mehr weiß, was es bedeutet. Der Druide erklärt daraufhin, der Junge sei nun ein Hexer, kein Mensch oder Monster. Dass er das Gesicht einer Frau sieht, könne lediglich dazu führen, dass er sich zu Frauen hingezogen fühlt, auch wenn er selbst niemals Kinder haben kann. Gwidon ist jedoch nicht überzeugt und verlangt, Geralt auch noch der Prüfung der Berge zu unterziehen, einem 30tägigen Überlebenstraining in der Wildnis. Danach sendet Vesemir Gwidon aus, um neue Vorräte zu kaufen, er verbietet ihm jedoch, Rache an den herumstreunenden Elfen zu nehmen, wozu Gwidon nur sehr widerstrebend einwilligt.

Der alte Hexer bringt Geralt in eine verschneite Einöde, in der er 30 Tage lang allein überleben muss. Er gibt dem Jungen einen Beutel mit Heilkräutern, einen Bogen und ein Messer, bevor er wieder davonreitet. Am nächsten Tag begräbt Geralt die Schädel seiner weniger glücklichen Vorgänger, geht jagen und fischen und macht pro Tag eine Kerbe in einen Baum. Im Laufe seiner Prüfung lernt er eine Wölfin kennen und gewinnt ihr Vertrauen, indem er ihre Wunden mit den Heilkräutern kuriert und seinen gefangenen Fisch mit ihr teilt.

Eines Tages kommt Geralt nahe an einer Landstraße vorbei, auf der gerade eine Karawane vorbeizieht. Einige der Männer vertreiben ihn mit Steinen, wobei eine Frau von ihnen verlangt, aufzuhören. Aus sicherer Entfernung beobachtet Geralt, wie Gwidon und seine Männer die Gruppe überfallen, ihre Waren stehlen und die Kinder verschleppen. Dabei wird auch die Frau getötet, die Geralt verteidigen wollte, und der Junge nimmt später ihre Halskette an sich, um sie aufzubewahren. Gwidon bringt das Diebesgut und die Kinder nach Kaer Morhen, wobei er den Kindern befiehlt, Vesemir vorzulügen, dass sie von Elfen entführt wurden und Gwidons Männer sie befreit hätten. Vesemir bezweifelt aber, dass das stimmt. Er sendet einen Boten zu dem Wissenden Filavandrel aén Fidháil und vereinbart mit Jarrow, dass dieser so tut, als wären die Kinder krank und könnten noch nicht mit der Mutation beginnen.

Geralt findet im Wald ein schwer verletztes Mädchen, die einzige Überlebende des Überfalls. Er bringt sie zu seinem Lager und pflegt auch sie mit den Heilkräutern. Das Mädchen Adela erkennt die Halskette als die ihrer Mutter und versteht, dass auch diese nicht überlebt hat. Sie bleibt bei Geralt und der Wölfin, bis der alte Hexer zurückkehrt, um den Jungen abzuholen. Als der alte Hexer fragt, wer das Mädchen sei, berichtet ihm Geralt von dem Überfall. Er reitet mit Adela und dem alten Hexer davon, nachdem er sich von der Wölfin verabschiedet hat.

Der Bericht des Wissenden, die Halskette von Adelas Mutter sowie eine Axt, die Geralt am Schauplatz des Verbrechens gefunden hat, sind genügend Beweise für Vesemir, um alle Hexer zusammenzurufen und Gwidon und seine Komplizen öffentlich aus der Zunft zu verstoßen. Sie müssen Kaer Morhen verlassen, ihre Hexerschwerter abgeben, und Gwidon muss wieder seinen alten Namen "Falwick" annehmen. Vorher droht er jedoch Geralt, dass er sich ihn merken und irgendwann erwischen würde. Der Junge lässt sich davon allerdings nicht einschüchtern, sondern erwidert, dass er Gwidon ebenfalls nicht vergessen und ihn sich holen wird, wenn er ein richtiger Hexer ist.

Darsteller und RollenBearbeiten

  • Maciej Łagodziński - Geralt von Riva
  • Wojciech Duryasz - Alter Hexer
  • Maciej Kozłowski - Gwidon
  • Jerzy Nowak - Vesemir
  • Magdalena Warzecha - Visenna, Geralts Mutter
  • Waldemar Kownacki - Korin, Geralts Vater
  • Lech Łotocki - Jarrow
  • Natalia Chojecka - Adela
  • Jacek Kadłubowski - Hexer Osbert
  • Andrzej Szenajch - Druide
  • Jerzy Żydkiewicz - Priester
  • Rafał Walentowicz - Hexermeister
  • Wojciech Kaźmierczak - Hexerlehrmeister
  • Tomasz Sobczak - Hexer
  • Marek Richter - Hexer
  • Wiesław Chmieliński - Hexer
  • Grzegorz Artman
  • Janusz Nogal
  • Marian Nowicki
  • Robert Rożnowski
  • Antoni Aleksandrowicz
  • Jan Jarosławski
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