Hexer-Wiki
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The Witcher (Netflix)  


 

Cirilla Fiona Elen Riannon (auch bekannt als Ciri [lies: Ziri bzw. Siri] oder das Löwenjunge von Cintra) wurde im Jahre 1251[2] geboren, höchstwahrscheinlich während der Belleteyn-Feiertage. Sie war die Prinzessin von Cintra, Tochter von Pavetta und Duny (Igel vom Erlenwald) und Enkeltochter von Königin Calanthe.

In den Büchern[]

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Eine Frage des Preises[]

Nachdem der Hexer Geralt den Fluch von ihrem Vater nahm, verlangte er als Lohn dafür von Duny, dass er ihm etwas geben solle, das ihm gehören wird, wovon er aber noch nichts wisse. Damit war die ungeborene Ciri gemeint. Pavetta war zu diesem Zeitpunkt bereits mit dem Kind schwanger. Sechs Jahre nach ihrer Geburt kehrte Geralt nach Cintra zurück, nahm das Kind Ciri jedoch nicht nach Kaer Morhen mit. Ciri verbrachte ihre Jugend in Cintra und auf den Skellige-Inseln.

Das Schwert der Vorsehung[]

Geralt trifft Ciri erstmals im Brokilon-Wald, als er dort mit einer Botschaft von König Venzlaw von Brugge für die Dryadenkönigin Eithné unterwegs ist. Die zehnjährige Ciri ist aus Schloss Nastrog weggelaufen, da sie Prinz Kistrin von Verden nicht heiraten möchte. Sie weiß bereits, dass sie Geralts "Überraschungskind" ist. Nach dieser ersten Begegnung weigert Geralt sich, seine Vorherbestimmung zu akzeptieren und sie als sein Kind in Obhut zu nehmen. Er will sie nicht zum Hexer ausbilden, denn er will die Verantwortung nicht übernehmen, dass sie an seiner Seite den Tod erleiden könnte. So wird Ciri wieder von dem Druiden Mäussack nach Cintra zurückgebracht.

Etwas mehr[]

Während des Nilfgaarder Einmarsches in Cintra wird Ciri von einem Ritter aus Nilfgaard namens Cahir Mawr Dyffryn aep Caellach entführt.[3] Jedoch gelingt ihr die Flucht und sie streift für einige Zeit ziellos durch das Land Sodden.
Wenig später wendet Geralt noch einmal das "Gesetz der Überraschung" an, als er dem Kaufmann Yurga das Leben rettet und dabei das von ihm verlangt, was zu Hause auf ihn wartet, ohne dass er davon weiß. Dabei handelt es sich um Ciri, die inzwischen von Yurgas Frau adoptiert wurde. So ergibt die Vorsehung ein zweites Mal, dass es Geralt vorherbestimmt ist, Ciri als sein Kind anzunehmen.

Das Erbe der Elfen[]

Der Hexer nimmt das Mädchen schließlich mit in die Hexerfeste Kaer Morhen. Da die Hexer nicht so genau wissen, was sie mit Ciri anfangen sollen, unterziehen sie das Mädchen der Hexer-Ausbildung, mit Ausnahme der Kräuterprobe (d.h. ohne die sonst nötigen Mutationen). Nach einem versehentlichen Schluck Weiße Möwe beginnt Ciri, in Trance zu weissagen und sogar den Tod von Geralt und Coën vorauszusagen.[4] Dies versetzt sogar die Hexer in Furcht, sodass sie schließlich die Zauberin Triss Merigold um Hilfe bitten, welche bestätigen kann, dass Ciri eine Quelle ist.[5] Triss legt Geralt schließlich nahe, Ciri in die Hände einer wesentlich besseren Zauberin zu geben, um die gefährliche Gabe zu bändigen.
Im Frühjahr bringen Geralt und Triss Ciri auf die Tempelschule von Ellander. Dort wird sie von Nenneke und Yennefer ausgebildet.

Die Zeit der Verachtung[]

Als der Ausbruch des Zweiten Nilfgaard-Krieges immer wahrscheinlicher wird, reist Yennefer mit Ciri nach Gors Velen, um an einem Treffen der Magier auf der Insel Thanedd teilzunehmen und um Ciri dort auf die Magierinnenschule von Aretusa zu bringen. Das Magiertreffen endet schließlich im Thanedd-Aufstand, bei dem Vilgefortz von Roggeveen (mit Hilfe der angeheuerten Scoia'tael) versucht, Ciri zu entführen. Dem Mädchen gelingt jedoch die Flucht durch ein magisches Portal im Möwenturm. Ciri landet in der Korath-Wüste und trifft nach langem Umherirren auf das Einhorn Ihuarraquax, welches ihr nun hilft durch die Wüste zu kommen. Allerdings wird Ihuarraquax von einem im Sand lebenden Monster verwundet, und Ciri zieht in all ihrer Verzweiflung magische Kraft aus dem Feuer, obwohl ihr das von Yennefer untersagt wurde.(EE, S.365) Sie kann das Einhorn zwar heilen, muss aber feststellen, dass sie die große Macht nicht handhaben kann. Die Trance, in die sie fällt, und die Bilder die sie darin sieht, lassen Ciri schließlich der Magie entsagen. Völlig entkräftet schläft sie ein, wobei die erscheinenden Einhörner - Streitrössern gleich - schließlich entscheiden, dass Ciri weiterleben und ihrem Schicksal folgen soll, da sie Ihuarraquax gerettet hat.
Am Ende des Buches wird sie schließlich von Soldaten, darunter Flenner, und dem Ritter Sweers aufgegriffen und verschleppt, allerdings trifft sie bei einem Halt in Glyswen auf den jugendlichen Kriminellen Kayleigh, ein Mitglied der berüchtigen Rattenbande, der dort gefesselt auf seine Auslieferung wartet. Die restlichen Ratten treffen schließlich ein, um Kayleigh zu befreien, und Ciri flieht gemeinsam mit ihnen, nachdem sie einen ordentlichen Tumult im Dorf verursacht haben.

Die Feuertaufe[]

Ciri ist nun Mitglied ihrer neuen "Familie", der Rattenbande. Sie nennt sich nun "Falka" und führt eine lesbische Beziehung mit dem Bandenmitglied Mistle.[6] Gemeinsam begehen die Ratten Überfälle, werfen in einem Dort mit Geld um sich und spielen sich als Helden auf.(FT, S.57) Später nehmen die Ratten bei einem Dorffest in Druigh teil und Ciri tanzt zusammen mit Flamme wild zur Musik.(FT, S.176)

Eines Nachts hat sie einen fürchterlichen Albtraum und träumt, dass Geralt von einem Pferd überrannt wird - was auch tatsächlich der Wahrheit entspricht. Im Verlauf der Geschichte taucht die Bande in Loredo am Banditenweg auf und gerät dort in Streit mit anderen Gaunern, angeführt von Pinta. Ciri tötet dort einen Gauner mit Schnurrbart, der gedroht hatte, sie und Mistle zu vergewaltigen. In einer späteren Szene überfallen sie eine Kutsche der Baronesse Casadei. Als diese die Jugendlichen mit ihrem Titel zu beeindrucken versucht, wird sich Ciri auf einmal wieder ihrer Herkunft bewusst und verplappert sich, was aber keiner der anderen Ratten bemerkt. Baron Casadei und Stefan Skellen setzten schließlich den grausamen Kopfgeldjäger Bonhart auf die Rattenbande an. (FT, S.346-348)

Der Schwalbenturm[]

Die Geschichte entfaltet sich episodenhaft, so erzählt Ciri dem Einsiedler Vysogota von Corvo einen Teil ihrer Geschichte, später kommen die Erinnerungen von Joanna "Kenna" Selbourne und sogar die von Rience hinzu, die ebenfalls bei Ciris Flucht aus Einhürne anwesend waren und später die Fährte wieder aufnahmen.

Scheinbar im Stich gelassen von den Menschen, die sie liebt, Geralt und Yennefer, wurde Ciri Mitglied der Rattenbande an und nannte sich fortan Falka. Dort veränderte sich Ciri sehr und fand Geschmack am Töten und an Gewalt. Aber sie fand auch Gemeinschaft, Freunde sowie in Mistle eine Geliebte. Beide trugen die Tätowierung einer roten Rose direkt neben der Leistenbeuge.

Von dem etwas halbseidenen Hotsporn, der ihnen Schutz mit Chance auf Amnestie anbieten möchte, erfahren die Ratten von dem gefürchteten Kopfgeldjäger Leo Bonhart. Jedoch berichtet Hotsporn auch von dem Gerücht, dass der Nilfgaarder Kaiser die Prinzessin Cirilla von Cintra heiraten wird - es handelt sich dabei um eine Doppelgängerin. Wütend beschließt Ciri, dass sie an der Stelle dieser Doppelgängerin sein sollte, und reitet Hotsporn heimlich nach. Der Rest der Bande bleibt zunächst in der überfallenen Poststation zurück, entscheidet sich aber bald, Rache an Bonhart in dem Dorf Eifers zu nehmen. Auf dem Weg werden Hotsporn und Ciri überfallen, wobei Hotsporn von einer Armbrust verletzt wird und verblutet.

Ciri beerbt ihn seiner Rappstute, die sie fortan Kelpie nannte. Zu spät erreicht sie Eifers und muss feststellen, dass Bonhart die anderen Ratten brutal abgeschlachtet hat. Bonhart erkennt Ciris Geschick im Kampf und ahnt wohl, dass sie das nur von Hexern gelernt haben konnte. Bonhart nimmt das Mädchen gefangen, schlägt und misshandelt es und zwingt es außerdem, an Schaukämpfen in Claremont teilzunehmen, die von seinem Cousin Houvenaghel veranstaltet werden. Er entwickelt eine absonderliche Hassliebe zu dem Mädchen. Vom Bonhart erhält Ciri allerdings auch ihr Schwert "Schwalbe".

Bonhart bringt Ciri in das Dorf Einhürne. Während er dort mit Stefan Skellen und Rience verhandelt, was nun mit seiner Gefangenen geschehen soll, kann sich Ciri befreien, als das Medium Joanna Selborne versucht, in ihren Geist zu blicken. Da sich Ciri in der Korath-Wüste von der Magie losgesagt hatte, konnte sie keine mehr schöpfen, Joanna drängt sie ihr aber förmlich auf und so nutzt Ciri die übertragene Kraft der Psionikerin, um ihre Bewacher (vorübergehend) auszuschalten und zu fliehen. Dabei wird sie im Gesicht von Stefan Skellen, genannt der Uhu, mit einem Orion (Wurfstern) im Gesicht verwundet, wovon sie eine enstellende Narbe im Gesicht zurückbehält.

Ciri entkommt ihren Verfolgern und findet schließlich Unterschlupf beim Einsiedler Vysogota von Corvo in den Pereplut-Sümpfen, wo sie sich von den Verletzungen erholt und einen Teil ihrer Geschichte erzählt. Von Vysogota erfährt sie auch, dass es ein zweites Portal wie den Möwenturm gibt, nämlich den Schwalbenturm, der sie in Sicherheit bringen soll. Nach ihrer Genesung im Pereplut reitet Ciri los, um den Schwalbenturm zu finden. Allerdings wird sie auch sogleich wieder verfolgt.

Bonhart, Skellen und Rience bleiben im Auftrag von Vilgefortz weiterhin auf der Suche nach Ciri. Auf einem zugefrorenen See kann sie ihre Häscher jedoch überraschen und es gelingt ihr, Rience zu töten. Nur Bonhart bleibt ihr noch auf den Fersen, bis sie ihm durch den Schwalbenturm entkommen kann. Nachdem sie das Portal durchschritten hat, erscheint ihr ein letztes Mal der Geist von Vysogota, und schließlich tauchte Ciri in Tir ná Lia auf, der Welt der Aen Elle, wo Avallac'h sie schon erwartet.

Die Dame vom See[]

Die Dame vom See beginnt damit, dass Galahad auf Ciri trifft, die sich gerade in einem See reinigt. Er hält sie zunächst für eine Elfe. Schließlich erzählt sie ihm ihre Geschichte und wie sie Tir ná Lia wieder entkam. Aus Ciris Dialog mit Galahad erfährt man allerdings, dass sie anscheinend immer noch auf der Flucht sei, da sie die Vorsehung ganz durcheinandergebracht habe.
An dieser Stelle springt die Erzählung allerdings erst einmal in die Zukunft und der Leser trifft auf die Zauberin Nimue, welche zusammen mit der Träumerin Condwiramurs Tilly die Hexer-Legende und die Geschichte um Ciri näher ergründen möchte.

Nachdem Ciri in der Welt der Elfen gelandet ist, wollen ihr diese erst dann erlauben, wieder in ihre Welt zurückzukehren, sobald sie mit Auberon Muircetach, dem König der Aen Elle, ein Kind gezeugt hat. Jedoch empfindet Auberon nichts für Ciri und somit kann die Vereinigung nicht vollzogen werden. Aber mit Hilfe der Einhörner, unter welchen sich auch ihr früherer Weggefährte Ihuarraquax ("Pferdchen") befindet, schafft es Ciri, die Elfenwelt zu verlassen, indem sie die Fähigkeiten des Älteren-Blut nutzt, um durch Raum und Zeit zu reisen.

Mit Kelpie und Ihuarraquax reist Ciri durch unterschiedliche Welten und Zeitalter, um zu Yennefer und Geralt zu gelangen. Dabei wird sie von Eredin Bréacc Glass und seiner Wilde Jagd verfolgt, die es schlussendlich schaffen, Ciri und Ihuarraquax voneinander zu trennen. Nach vielen Fehlversuchen gelingt es Ciri schließlich mit Hilfe von Nimue zur Stygga-Zitadelle zu reisen. Dort wird Ciri von Vilgefortz, Bonhart und Skellen gefangengenommen. Jedoch gelingt es ihr mit Hilfe von Geralt und seinen Gefährten, ihren Häschern zu entkommen, Yennefer zu befreien und ihren Alptraum Bonhart endlich zu töten.

Noch auf Stygga, nachdem Yennefer, Geralt und Ciri endlich wieder vereint sind, tritt der Kaiser Nilfgaards Emhyr var Emreis und fordert Ciris Hand, sowie den Tod von Geralt und Yennefer. Als Ciri jedoch vor Trauer und unter Tränen zusammenbricht, zieht der Kaiser sich zurück und lässt sie in Frieden. Zu dritt verbringen sie etwas Zeit zusammen und erledigten unterdessen einige lose Enden, mit denen Ciri noch abschließen muss. Dann trennen sich ihre Wege vorübergehend wieder, denn die Loge verlangt Ciri zu sehen. Die Zauberinnen legen dem Mädchen einen unfreiwilligen Weg auf und formen ihre Zukunft. Demnach soll sie die Favoritin von Tankred Thyssen werden und sein Kind gebären. Ciri ergibt sich gezwungenermaßen ihrem Schicksal, jedoch will sie ein letztes Mal Geralt sehen.

Sie vereinbarten, sich in Riva zu treffen. Allerdings fand an jenem Tag ein Pogrom statt, in dessen Zuge Geralt niedergestochen wird und sich Yennefer, bei dem Versuch ihn zu retten, lebensgefährlich verausgabt. Doch als Ihuarraquax auftaucht, versucht Ciri mit Hilfe der Macht des Einhorns, Geralt wiederzubeleben. Es erscheint ein Kahn aus dem Nebel, und mit ihm viele Erscheinungen verstorbener Freunde und Kampfgefährten. Sie helfen Ciri zusammen mit den anderen Anwesenden - Rittersporn, Triss Merigold, Yarpen Zigrin und Zoltan Chivay -, ihre "Eltern" zum Boot zu tragen und in den Nebel mitzunehmen. Ciri schenkt ihnen die Malus-Insel, auf der beide glücklich leben. Sie verspricht Triss, dass es nicht das letzte Mal sei, dass sie sich sehen würden.(DS, S.635) Jedoch entscheidet sie sich, die Welt zu verlassen und reist in das Zeitalter von Merlin und König Arthus. Das Letzte, was man von ihr hört, ist, wie sie zusammen mit Galahad nach Camelot reitet.

Die Angabe von Handlungsdetails endet hier.

In der Kurzgeschichte "Etwas endet, etwas beginnt" ist Ciri einer der Hochzeitsgäste, als Geralt und Yennefer auf Schloss Rosrog heiraten.

Mitglieder der Rattenbande:

Wissenswertes[]

  • Laut den Dynastischen Beschreibungen und den wiederhergestellten Notizen Sapkowskis, war Ciri mehr als dreimal verlobt. Mit sechs Jahren wurde sie von Calanthe mit Windhalm von Attre[7], der zu dem Zeitpunkt 20 Jahre alt war, verlobt. Pavetta drängte aber auf eine Lösung der Verlobung.
    Nach Pavettas Tod folgte die Verlobung mit Kistrin, dem Sohn von König Ervyll. Allerdings floh Ciri in den Brokilon, was die Verlobung zunichtemachte (Siehe: "Das Schwert der Vorsehung".
    Die dritte Verlobung fand mit Prinz Radovid statt, als dieser neun Jahre und Ciri zwölf Jahre alt war. Radovids Vater Wisimir löste aber diese Verbindung nach sechs Monaten, ohne dass Ciri und Radowid sich je sahen. Daraufhin verlobte sich die zwölfjährige Ciri mit dem etwa fünfzehnjährigen Hjalmar, dem Sohn Crach an Craites (findet Erwähnung in "Der Schwalbenturm", als sich Yennefer mit Crach an Craite unterhält(ST, 427)). Mit zehn Jahren war Ciri über beide Ohren in Olaf Stigvason, einem berühmten Krieger von Skellige, verliebt, doch diese Liebe hatte keine Zukunft. Ciri war so unglücklich, dass sie sich ertränken wollte.[8]

Literaturstellen[]

Triss trifft auf ihrem Weg nach Kaer Morhen auf einen jungen Hexer, der sich später als das Mädchen Ciri herausstellt:

Unter dem aschblonden, ungleichmäßig und unschön geschnittenen Haarschopf blickten große smaragdgrüne Augen hervor, das dominierende Merkmal in dem Gesichtchen mit dem schmalen Kinn und der Stupsnase.
Das Erbe der Elfen, Ausgabe dtv 2008 , S. 61


Ciri in einem Brief an Geralt, in dem sie berichtet, wie sie von Yennefer in Nennekes Tempel der Melitele in der Alten Sprache und den Alten Runen unterrichtet wird:

Mein Name kommt aber von Zireael, denn das heißt Schwalbe, und das heißt (...), das ich einen Elfennamen habe.
Das Erbe der Elfen, Ausgabe dtv 2008 , S. 205 f.


Königin Meve über Ciri bei einem Treffen mit König Foltest:

"(...) Und das Löwenjunge hat das Blut Calanthes in den Adern. Ein sehr heißes Blut. Ich kannte Cali, als sie jung war. Wenn sie einen Burschen erblickte, dann zappelte sie derart mit den Beinen – wenn man Zunder untergelegt hätte, wäre sie in Flammen aufgegangen. Ihre Tochter Pavetta, die Mutter des Löwenjungen, war vom selben Schlage. Da ist das Löwenjunge sicherlich auch nicht weit vom Stamm gefallen. (...)
Das Erbe der Elfen, Ausgabe dtv 2008 , S. 272


Yennefer zu Nenneke bei ihrem ersten Treffen mit Ciri, im Kloster der Melitele:

"Ja, Nenneke", sagte sie. "Kein Zweifel. Man braucht nur in diese grünen Augen zu schauen, um zu wissen, dass sie etwas an sich hat. Die hohe Stirn, die ebenmäßigen Brauenbögen, die schöne Stellung der Augen. Die schmalen Nasenflügel. Die langen Finger. Die schwache Haarpigmentierung. Offensichtlich das Erbe der Elfen, obwohl sie nicht viel davon in sich hat. Ein Urgroßvater oder eine Urgroßmutter unter den Elfen. Habe ich es getroffen?"
Das Erbe der Elfen, Ausgabe dtv 2008 , S. 335


Codringher und Fenn finden etwas über Ciris Abstammung heraus:

"Unerhört ...", seufzte Fenn, während er den Blick über das brüchige Pergament schweifen ließ. "Unglaublich ... Woher hast du diese Dokumente?"
"Du würdest es nicht glauben, wenn ich es dir sagen würde." Codringher begann zu husten. "Hast du nunmehr verstanden, wer Cirilla, die Fürstentochter von Cintra, in Wahrheit ist? Die Kinder des Älteren Blutes ... Der letzte Spross an jenem verdammten Baum des Hasses! Der letzte Zweig, und daran der letzte vergiftete Apfel ..."
"Das Ältere Blut ... So weit zurück ... Pavetta, Calanthe, Adalia, Elen, Fiona ..."
"Und Falka."
"Bei den Göttern, das ist unmöglich! Erstens hatte Falka keine Kinder! Zweitens war Fiona die rechtmäßige Tocher von ..."
Erstens wissen wir nichts über die Jugend von Falka. Zweitens verstehst du mich nicht, Fenn. Du weißt doch, dass ich, wenn ich das Wort 'rechtmäßig' höre, Lachkrämpfe kriege. Ich glaube, diesem Dokument, denn ich halte es für echt und wahrheitsgemäß. Fiona, die Urururgroßmutter Pavettas, war die Tochter von Falka, jenem Ungeheuer in Menschengestalt. Zum Teufel, ich glaube nicht an all diese irrsinnigen Weisagungen, Prophezeiungen und derlei Unsinn, doch wenn ich mir jetzt die Weissagung Itlinas ins Gedächtnis rufe ..."
"Das geschändete Blut?"
"Geschändet, vergiftet, verflucht, das kann man unterschiedlich verstehen. Aber der Legende nach, wenn du dich entsinnst, war es Falka, die verflucht wurde, denn Lara Dorren aep Shiadhal belegte Falkas Mutter mit einem Fluch ..."
"Das sind Märchen, Codringher."
"Du hast recht, es sind Märchen. Aber weißt du, wann Märchen aufhören, Märchen zu sein? In dem Augenblick, da jemand anfängt, an sie zu glauben. Und an das Märchen vom Älteren Blute glaubt jemand. Insbesondere an das Fragment, in dem davon die Rede ist, dass aus dem Blute Falkas der Rächer geboren wird, der die alte Welt vernichtet und auf ihren Trümmern eine neue erbaut."

Die Zeit der Verachtung, ("Czas pogardy"), Ausgabe dtv 2009 , S. 189 f.

Polnische Verfilmung und TV-Serie[]

The Hexer[]

Marta Bitner (Ciri) in The Hexer

Im "The Hexer"-Spielfilm, sowie der gleichnamigen Serie wird Ciri von Marta Bitner dargestellt. Im Gegensatz zu den Büchern trifft Ciri Geralt das erste Mal im Tempel der Melitele in Ellander.

Episoden[]

Netflix-Serie The Witcher[]

In der Netflix-Serie wird Ciri von der britischen Schauspielerin Freya Allan gespielt.

In The Witcher[]

Im Computerspiel The Witcher erzählt der Gasthofinhaber aus Trübwasser Geralt über die Sage von Ciri, ohne ihren Namen zu nennen. Da Geralt jedoch sein Gedächtnis verloren hat, kann er die Geschichte nicht einordnen. Falls der Spieler die Buchreihe nicht kennt, kann er sich mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls keinen Reim darauf machen.

In The Witcher 2: Assassins of Kings[]

In zweiten Teil der The Witcher-Reihe wird Ciri wieder erwähnt. Geralt erinnert sich in einigen Rückblenden an sie:

Ich war auf der Malusinsel in den Nebeln. Nach dem Pogrom in Riva. Ciri hat Yennefer und mich dort hingebracht.
Yennefer sagt, dass Ciri von uns gegangen ist und nun glücklich in einer besseren Welt lebt.

Weiterhin erzählt während der Quest "Der Blutfluch" Yarpen Zigrin seinem Zwergenfreund Skalen Burdon, dem Neffen des Bürgermeisters von Loc Muinne, bei Geralts Eintreffen in der Stadt von seinen Erlebnissen mit ihm. Genauer von seiner Begegnung mit dem Hexer, Triss und Ciri in den Wäldern Shaerrawedds, wo Yarpen und seine Truppe als Eskorte für die kaedwenische Armee unterwegs waren. Bezug genommen wird hier auf die Ereignisse in dem Roman Das Erbe der Elfen.

In The Witcher 3: Wild Hunt[]

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In "The Witcher 3: Wild Hunt" spielt Ciri eine zentrale Rolle. Wie schon in den Romanen muss sich Geralt auf den Weg machen, die junge Frau zu finden und vor der Wilden Jagd zu bewahren. Nur dass ihn dieses Mal der Nilfgaarder Imperator Emhyr var Emreis selbst beauftragt, sie zu ihm zu bringen.

Ciri ist in einigen kurzen Spielphasen direkt spielbar.

Tagebucheintrag[]

Cirilla Fiona Elen Riannon – was kann ich über sie sagen? Dass ihr Spitzname Ciri ist, dass sie 1251 geboren wurde, dass sie aschblondes Haar und eine Narbe auf der Wange hat?
Das ist alles wahr, und das ist die Cirilla, die ich am besten kenne, die ich vor all den Jahren zum ersten Mal sah und die… nun, zwar nicht ganz normal erscheint, aber gewiss nicht so außergewöhnlich, wie sie ist.
Denn Cirilla ist auch eine ausgezeichnete Hexerin, Erbin mehrerer Throne, die letzte Trägerin des Älteren Bluts, eine mächtige Quelle mit außergewöhnlichen magischen Talenten und die Herrin der Zeiten und Welten. Angesichts dessen scheinen Details wie ihre Haarfarbe und ihr Geburtsdatum doch recht nebensächlich.
Ich könnte auch erzählen, dass sie Geralts Adoptivtochter ist – aber das wäre grob vereinfachend. Ciri ist viel mehr. Sie ist sein Schicksal, sein Überraschungskind, mit den unauflöslichsten Fesseln des Schicksals an den Hexer gebunden.
Nach uralter Hexertradition brachte Geralt Ciri nach Kaer Morhen, als sie in seine Obhut kam. Dort unterwiesen er und Vesemir sie in der Kunst des professionellen Monstertötens. Zu dieser Zeit offenbarten sich ihre magischen Talente, und es wurde klar, dass Ciri eine Quelle war.
Ciris Gabe erwies sich ebenso sehr als Fluch. Sie würde eines Tages der Grund sein, dass sie sich vor der Welt würde verstecken müssen – auch vor Geralt.

Quests[]

  • Der Kahle Berg
  • Die Schlacht von Kaer Morhen
  • Blut auf dem Schlachtfeld
  • Blutiger Baron
  • Kind vom Älteren Blut
  • Ciris Geschichte: Die Flucht aus dem Sumpf
  • Ciris Geschichte: Aus den Schatten
  • Ciris Geschichte: Der Wolfskönig
  • Ciris Geschichte: Das Rennen
  • Ciris Geschichte: Besuch bei Junior
  • Letzte Vorbereitungen
  • Die Nebelinsel
  • Kaer Morhen
  • Zahltag
  • Skjalls Grab
  • Etwas endet, etwas beginnt

Videos[]

Anmerkungen[]

Screen captured from the Red engine 3
  • Paweł Mielniczuk, Character Art Director bei CD Projekt RED, erstellte Ciris Gesicht in The Witcher 3: "Ciri face I did for The Witcher 3. Lowpoly hair was created by Bill Daly. Outfit was created by Marcin Błaszczak.
    I was also responsible together with Patryk Brzozowski for creating facial mimic pipeline for dialogs and cutscenes. Easy to transfer universal face topology and 96 bone, pose driven, face rig was used for all characters in the game.
    " [1]

Galerie[]

Fußnoten[]

  1. "Ciri von Kaer Morhen" nannte sich das Mädchen, als sie einige ihrer Häscher in einer Schänke überfiel und tötete, im Roman "Der Schwalbenturm".
  2. Das englische Wiki schreibt hier 1252.
  3. Wobei hier auch angemerkt werden muss, dass Cahir später im Band Die Feuertaufe der Bogenschützin Milva anvertraut, dass Ciri womöglich ohne Cahirs Hilfe in Cintra getötet worden wäre.
  4. In "Das Erbe der Elfen" berichten die Hexer Triss Merigold nur knapp darüber, in "Die Dame vom See" gibt es einen weiteren Einblick in die Szene auf S. 617, also sehr spät im Buch: Ciri hatte einen Unfall auf dem "Kamm" und fiel in ihre dritte Trance, worauf sie den Tod Geralts aund Coëns vorhersah.
  5. Obwohl Triss magische Fähigkeiten in Ciri spürt, verneinen die Hexer dies, da Ciri keines der sehr einfachen Hexer-Zeichen beherrschen kann. Unter Yennefers Führung lernt sie aber, wie man Kraft aus Wasseradern ziehen kann und wirkt erste Zaubersprüche.
  6. Später gesteht sie jedoch, dass Mistle sich ihr gegen ihren Willen aufgedrängt hat. Ciri ließ Mistles Nähe nur zu, weil sie fürchtete, sonst wieder allein gelassen zu werden.(FT, S.295-296)
  7. Prinz Windhalm war auch einer der Anwärter für Pavetta, als diese 15 Jahre alt war. (Siehe: "Eine Frage des Preises")
  8. Betrachtet man die Zeitlinie, ergibt das einige Ungereimtheiten, aber die Saga ist oft nicht ganz klar, was die Daten anbelangt: 1251 (en Wiki: 1252, fr Wiki: 1253), Cirilla wird geboren. 1262, Massaker von Cintra, Ciri flieht. 1263, Geralt nimmt Ciri mit nach Kaer Morhen. 1264, Zeit in Ellander. 1264 oder 1267, Thanedd-Aufstand. 1268, Pogrom in Riva, Ende der Hexer-Saga (Romane). Eine mögliche Erklärung wäre, dass Ciri drei Jahre in Ellander verbracht hat, auch wenn dies in den Büchern weder bestätigt noch negiert wird.