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Sag mir... Wie macht ihr das? Ihr sitzt da und spielt Flöte, malt brünftige Einhörner in prachtvollen Landschaften, baut reich verzierte Türme... Und dann bringt ihr uns um. Ohne mit der Wimper zu zucken. Ohne Schuldgefühle. Wie?
Fühlt ihr Menschen euch schuldig, wenn ihr Aen Seidhe tötet? Oder Zwerge? Oder Dryaden? Wir sind gleich... weil wir gleichermaßen fest an die Unterlegenheit anderer glauben.
-Geralt und Avallac'h (Gespräch auf dem Schiff in Skellige)

Avallac'h, auch bekannt unter dem Namen Crevan Espane aep Caomhan Macha, ist ein Elf und ein Aen Saevherne. Er reist zwischen den Welten der Aen Elle und der Aen Seidhe hin und her. Geralt von Riva trifft unter dem Berge Gorgo auf ihn, Avallac'h erzählt ihm dort von einer Prophezeiung, die mit Ciri in Verbindung steht.

Lara Dorren sollte Avallac'h ursprünglich heiraten, bevor sie sich in Cregennan von Lod verliebte.


Avallac'h ist ein Charakter aus den Romanen "Der Schwalbenturm" ("Wieża Jaskółki") und "Die Dame vom See" ("Pani Jeziora")
Er wird außerdem in dem in-game Buch "Tagebuch eines Reisenden" aus der Modifikation "Nebenwirkungen" erwähnt.

In The Witcher 3 Bearbeiten

Glossar-Eintrag: Bearbeiten

"Das Wesen, welches in Umas gemarteter Hülle gefangen gehalten wurde, war ein mächtiger Wissender der Aen Elle namens Avallac´h. Geralt hatte schon vor Jahren die Freude gehabt, ihn kennenzulernen. Und schon damals hatte Avallac´h intensives, fast schon verstörendes Interesse am Älteren Blut und an dessen Trägerin Ciri gezeigt. Seine Motive waren unklar, und er hatte sich auch nicht sonderlich angestrengt, sie Geralt zu erklären.

Geralt hatte bis jetzt keine Ahnung, was Ciri und den Elfen verband. Avallac´h hatte Ciri zweifellos geholfen und sie mehrfach vor der Wilden Jagd gerettet - aber warum? Leider waren auch jetzt keine Antworten auf die Fragen zu erwarten, die Geralt unter den Nägeln brannten, da der Wissende dem Tode nahe war. Allerdings brachte er die Kraft auf, eine wesentliche Information weiterzugeben: Ciris Aufenthaltsort.

Als Geralt dazu kam, mit Ciri über Avallac´h zu reden, erfuhr er, dass der Wissende sie eine Zeit lang als Mentor und Tutor unterwiesen hatte. Der gemeinsame Feind hatte sie geeint. Avallac´h war der Berater des des vorherigen Herrschers der Aen Elle gewesen und mit seinem Nachfolger in Konflikt geraten: Eredin. Er hatte es sich daher zur Aufgabe gemacht, Ciri um jeden Preis vor den bösartigen Plänen des neuen Königs zu schützen.

Ciri ließ keinen Zweifel daran, dass sie dem Wissenden vertraute, der ihr viele Male das Leben gerettet hatte. Zuletzt hatte er sie auf der Nebelinsel vor der WIlden Jagd verborgen, als er schon den Fluch spürte, der ihn zu Uma werden lassen sollte.

Avallac´h hatte bei der Verteidigung Kaer Morhens eine Schlüsselrolle gespielt: Nach der Schlacht informierte er den Hexer, dass ein eindgültiger Sieg über Eredin und seine Geisterkavallerie nur mit magischer Hilfe möglich sein würde. Geralt würde also ein weiteres Mal mit den Mitgliedern der berüchtigten Zauberinnenloge paktieren müssen...

In der Ruhe vor dem Sturm versuchte Avallac´h wieder, Ciri in der Kontrolle ihrer Macht zu unterweisen. Er fand bald heraus, dass Ciri so dickköpfig wie begabt war - Geralt war dieser Umstand schon länger bekannt.

Avallac´h nutzte seine Kenntnisse über die Politik der Aen Elle sowie über die Stärken und Schwächen der Kommandanten der Wilden Jagd, um einen Plan zur Eliminierung von Eredins mächtigsten Verbündeten zu schmieden: Ge´els, dem Meister der Manipulation.

Er war praktisch zu allem bereit, um dies zu erreichen - auch zu einer riskanten Reise nach Tir ná Lia.

Geralts Abstecher in Avallach´s Labor bestätigte, dass der Wissende an Ciri und ihrem Stammbaum interessiert war.

Die Elfin in Avallac´hs Labor behauptete, dass das Interesse des Wissenden an Ciri rein pragmatisch war und er sie insgeheim wegen des Menschenbluts in ihren Adern verachtete. Spielte Avallac´h tatsächlich ein so doppeltes Spiel? Oder verdrehte die mysteriöse Elfin einfach nur seine Worte, um Ciri zu verletzen?

Avallac´h war überraschend unbeeindruckt, als er erfuhr, dass Geralt und seine Gefährten das Geheimlabor besucht hatten. Er räumte offen ein, dass er an Laras Linie interessiert war und ihre Nachkommen beschütze wollte.

Mit milder Erheiterung reagierte er hingegen auf die Erwähnung der Elfin in seinem Labor - als sei sie keiner ernsthaften Erklärung wert.

Avallac´h spielte in dem Kriegsrat eine aktive Rolle, der abgehalten wurde, bevor die Wilde Jagd in die Falle gelockt wurde. Es entbrannte ein kurzer, aber heftiger Streit zwischen Avallac´h und Ciri, als er darauf bestand, dass sie sich nicht direkt in den Kampf einmischen dürfte.

Eredins letzte Worte säten Zweifel in Geralt Herz, und das plötzliche Verschwinden von Ciri und Avallac´h legte sich wie eine eisige Hand um sein Herz. Alles deutete darauf hin, dass der Wissende die ganze Zeit ein heimliches Ziel verfolgt hatte: Er wollte das Tor zwischen den Welten öffnen."

Das Labor in Skellige Bearbeiten

In seinem Labor auf den Skelligen findet man heraus, dass er das Gen von Lara Dorren erforschte. Er hat einen vollständigen Stammbaum an der Wand hängen, zudem hat er mehrere Versuche durchgeführt, selbiges zu kopieren. Alle Experimente schlugen fehl. Ebenfalls kann man einige Zeichnungen von Ciri finden, die er scheinbar entworfen hat - aus irgendeinem Grund jedoch ohne Narbe. Zudem begegnet man einer Elfe, die sich in einem Zimmer das Haar bürstet. Sie behandelt Ciri geringschätzig und behauptet, dass Avallac'h sie hasse.

Spricht man ihn darauf an, reagiert er ziemlich ruhig, fast schon amüsiert. Er sagte nur, dass er hoffe, dass sie keine Unordnung hinterlassen hätten. Auf die Elfe und ihrer Behauptung ging er nicht weiter ein.

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