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Aplegatt ist ein Charakter aus dem Roman "Die Zeit der Verachtung" ("Czas pogardy"). Er ist ein königlich berittener Bote aus Aedirn und ein Freund von Hansom. Aplegatt ist zur Handlungszeit sechsunddreißig Jahre alt, verheiratet und hat drei Töchter. Zwei von ihnen sind noch ledig, während die dritte mit einem Mann verheiratet ist, der keinen Geschäftssinn hat und ständig pleite ist.(ZV, S.8)

Von Hagge nach Maribor[]

Er überbringt eine Nachricht von König Demawend an König Foltest von Temerien. Auf dem Weg nach Maribor, wo Foltest sich aufhält, reist er durch das Dorf Zavada nahe der Westgrenze des Fürstentums Ellander.(ZV, S.11) Bei einer Schenke macht er Halt. Dort trifft er zufällig auf Yennefer und Ciri. Als er Ciri anspricht, weissagt sie ihm seinen Tod, der ihn "auf grauen Federn" ereilen wird.(ZV, S.13)

In Maribor überbringt er Foltest die Nachricht von Demawend, dass "kostümierte Truppen" auf Befehle in Dol Angra warten. Der Angriff ist für die zweite Julinacht nach Neumond geplant. Die Boote sollen dabei zwei Tage später das andere Ufer erreichen. Foltest erwidert in seiner Nachricht, dass dieser Plan wegen der Konferenz in Thanedd abgeblasen werden soll. Zudem sei Cirilla von Cintra nicht mehr am Leben.[1] Aplegatt reitet mit der Nachricht an Demawend Richtung Aedirn zurück.

Von Temerien nach Dreiberg[]

Aplegatt trifft auf einer engen Waldstraße auf weitere Reisende und eine Blockade. Zwei alte Männer erzählen von einer "Mandigora" (gemeint ist ein Mantikor), die sich frech auf die Straße gehockt hatte und ein Blutbad anrichtete. Ein Hexer mit weißen Haaren, genannt "Gerant", habe das Ungeheuer dann getötet.(ZV, S.18) Aplegatt ist auf dem Weg nach Carreras, seine Hoffnung, den Hexer einzuholen, schwindet aber, da dieser eilig nach Dorian abbog.

Unterwegs trifft er sich mit seinem Freund Hansom, und die beiden tauschen ihre Botschaften. Hansom überbringt nun Foltests Nachricht an Demawend, und Aplegatt übernimmt eine Botschaft von Demawend an König Wisimir von Redanien.

Aplegatt kommt in einen Gasthof in Anchor. Dort trifft er auf Geralt wird Zeuge, wie der Hexer die Auftragsmörder Ralf Blunden, Heimo Kantor und den Kurzen Yaxa umbringt.

Drei Tage später ist Aplegatt in Dreiberg und überbringt eine Nachricht von Demawend an Wisimir. Dijkstra empfängt ihn, und er überbringt dem Spion die Nachricht, dass der "Kostümtrupp für die zweite Julinacht nach Neumond bereit ist. Wisimir solle darauf achten, dass Foltest nicht wortbrüchig wird. Die Zusammenkunft auf Thanedd wird er nicht selbst aufsuchen und rät Wisimir ebenfalls dazu. Der dritte Punkt betrifft wieder Ciri, die auch in dieser Nachricht als tot erklärt wird.

Dijkstra trägt Aplegatt dann eine Nachricht von Wisimir für Demawend auf, in der die Kostümtruppe unbedingt zurückgehalten werden soll, da es einen Verräter gibt. Nilfgaard (im Text: "Die Flamme" = Emhyr) steht mit einer Armee vor Dol Angra und wartet auf einen Vorwand für einen Angriff(ZV, S.57). Dijkstra warnt Aplegatt vor den "Eichhörnchen" im Wald.[2]

Tod[]

Aplegatt wird in den Wäldern am Pontar von Yaevinn aus dem Hinterhalt getötet. Der Elf ist mit einer Scoia'tael-Truppe in der Gegend auf Streife. Aplegatt stirbt so, wie Ciri ihm weissagte - durch einen Pfeil mit grauen Federn.(ZV, S.60) So erreicht die Nachricht Wisimirs Demawend nicht mehr - er liefert Emhyr durch den Angriff auf Glevitzingen genau den Vorwand, auf den dieser gewartet hat, und der Zweite Nilfgaard-Krieg beginnt.

Literaturstellen[]

Um sich den Lebensunterhalt als reitender Bote zu verdienen, pflegte Aplegatt den frisch eingestellten jungen Männern zu sagen, braucht man zweierlei: einen hellen Kopf und einen eisernen Hintern.
Die Zeit der Verachtung, ("Czas pogardy"), Ausgabe dtv 2009, S. 7

Quellen[]

  1. Laut Codringher und Fenn brachte ein "Spezialist" den königlichen Agenten einen Beweise für das Ableben der Fürstentochter.(ZV, S.31)
  2. Aplegatt berichtet auch von seiner Begegnung mit dem Hexer und den Auftragsmördern, worauf Dijkstra nochmals argwöhnisch nach der Fürstentochter fragt.