Hexer-Wiki


Algernon Guincamp, auch bekannt unter dem Namen Pinetti, ist ein sehr sanftmütiger und geduldiger Zauberer. Er ist ein leidenschaftlicher Angler und sammelt Zinnsoldaten, Buddelschiffe sowie erotische Zeichnungen. Eine Zeitlang betrieb er Forschungen auf Burg Rissberg.

Dem Hexer Geralt von Riva war Pinetti aus Vorlesungen in Oxenfurt bekannt. In 1245 beauftragt der Magier zusammen mit seinem Berufskollegen Harlan Tzara den Hexer mit dem mysteriösen Fall eines Dämons und hilft ihm bei der Lösung des Problems. Er mochte Geralt und gab ihm sogar sein viroledanisches Schwert. Später ließ sich der Zauberer in Nilfgaard nieder.

Pinetti war einige Zeit mit der Zauberin Lytta Neyd (genannt Koralle) liiert - ihre Definition eines "wahren Mannes" entspricht bestechend Pinettis Leidenschaften und seiner Zimmerausstattung auf Rissberg. Lytta sind jedoch Gerüchte zu Ohren gekommen, dass er während ihres Zusammenseins eine Romanze mit Sabrina Glevissig hatte. Aus ihrer Korrespondenz zu schließen, empfinden beide noch etwas füreinander, Lytta hat dem Magier jedoch noch nicht vergeben und hält ihn weiter auf Distanz.

Algernon Guincamp ist ein Nebencharakter aus dem Roman "Zeit des Sturms" (Sezon burz).

Literaturstellen[]

Lytta Neyd definiert anhand von Algernons Eigenschaften, was einen wahren Mann ausmacht:

Ein richtiger Mann, hatte die Zauberin durch Übung herausgearbeitet, angelt leidenschaftlich gern, aber nur mit künstlicher Fliege. Er sammelt Zinnsoldaten, erotische Grafiken und selbstgebaute Modelle von Segelschiffen, darunter solche in einer Flasche, und an Flaschen von teuren Getränken fehlt es nie in seinem Haushalt. Er kann vorzüglich kochen, ihm gelingen wahre Meisterwerke der Kochkunst. Na, und allgemein gesagt, schon sein Anblick an sich macht Appetit.
Zeit des Sturms, Ausgabe dtv 2015, S. 60

Geralt sieht in Algernons Zimmer mit eigenen Augen, woher Lytta diese Prämisse hat:

Die Wände des Zimmers [Pinettis] waren mit zahlreichen Grafiken und Aquarellen geschmückt, durchweg alle erotischer oder sogar pornographischer Natur. Auf Regalbrettern prangten Modelle von Segelschiffen, die das Auge mit der Präzision ihrer Einzelheiten erfreuten. Kleine Schiffchen in Flaschen zeigten stolz die geblähten Miniatursegel. Zahlreiche Schaukästen und Vitrinen waren voller Figürchen von Soldaten – Kavallerie und Infanterie – in ganz unterschiedlichen Formationen. Gegenüber dem Eingang hing, ebenfalls unter Glas, eine präparierte Bachforelle. Von für eine Forelle beträchtlichen Ausmaßen.
Zeit des Sturms, Ausgabe dtv 2015, S. 159